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Als Interessenvertreter mit höchster Expertise für Standort und Wirtschaft schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für das Unternehmertum und setzen alles daran wirtschaftsfeindliche Gesetze und Verordnungen abzuwenden:

  • WIR bauen auf die Standortpartnerschaft und bündeln die Kräfte aller beteiligten Partner.
  • WIR sind ein Team aus ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen – mit dem gemeinsamen Ziel, für Oberösterreich mehr zu erreichen. 
  • WIR vernetzen Menschen, Branchen und Regionen und nutzen so entstehende Kooperations- und Synergiepotenziale.
  • WIR setzen Ideen und Projekte gemeinsam um und bringen konkrete Lösungen und Eigeninitiativen ein.

Mit erfolgreichen Projekten wie zB das Unternehmensschutzpaket mit der Rechtsschutzversicherung, Duale Akademie und dem Fachkräfteportal zeigt die WKOÖ neue Wege auf. An die Politik geht vor allem eine Forderung: Entlastung bei Steuern, Abgaben und Bürokratie: 


Was die Wirtschaft jetzt braucht:

 

ENTLASTUNG 

  • Investitionsfreibetrages zur Konjunkturstärkung
    Der zu erwartende Konjunkturabschwung erfordert ein rechtzeitiges Gegensteuern: Durch die Einführung eines Investitionsfreibetrages wird der zu versteuernde Gewinn eines Unternehmens gemindert. Für Unternehmen entstehen dadurch Anreize, Investitionen zu tätigen bzw. vorzuziehen und damit die Wirtschaft entsprechend zu beleben.

  • Senkung der Lohn- und Einkommenssteuertarife
    Arbeit wird in Österreich massiv besteuert, weshalb eine Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer – gleichmäßig über alle Stufen – dringend geboten ist. Von einer derartigen Senkung profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber (EPU und Kleinbetriebe!) gleichermaßen. Dazu wird die Kaufkraft gestärkt, was angesichts der Konjunktureintrübung von besonderer Bedeutung ist.  
  • Senkung der KöSt auf 20 Prozent
    Mit 25 Prozent liegt der österreichische KöSt-Satz beträchtlich über jenen der meisten EU-Länder, was massive Wettbewerbsnachteile für unsere Betriebe bringt. Vor allem die angrenzenden Nachbarstaaten haben in der Regel deutlich niedrigere KöSt-Sätze. Die Höhe des KöSt-Satzes ist darüber hinaus ein wichtiges Kriterium für die Standortwahl. Niedrigere KöSt-Sätze sind keineswegs ein nur für „Konzerne“ wichtig, sondern entlasten auch die vielen kleinen GmbHs, die es in Oberösterreich gibt. Schließlich hat sich die letzte KöSt-Senkung im Jahr 2005 durch höhere Einnahmen praktisch von selbst finanziert, was auch dieses Mal zu erwarten ist.  
  • Lohnnebenkosten für ältere Arbeitnehmer radikal senken
    Österreich liegt bei der Höhe der Lohnnebenkosten EU-weit auf dem unrühmlichen dritten Platz, weshalb eine weitere Senkung der Lohnzusatzkosten dringend erforderlich ist. Auch wenn es bei den Personen 55+ Rekordbeschäftigung in Oberösterreich gibt, steigt – demografiebedingt – die Arbeitslosigkeit. Österreich liegt bei den 55 bis 64-jährigen Erwerbstätigen EU-weit nur an 19. Stelle bzw. 11,3 Prozent unter dem EU-Schnitt.

    Durch eine Streichung der Beiträge zur Unfallversicherung, Arbeitslosen-versicherung, zum Familienlastenausgleichsfonds, zum Insolvenzentgelt-sicherungsfonds sollen ältere Mitarbeiter leistbarer werden (in kaum einen anderen EU-Land sind die Gehaltsunterschiede aufgrund des Senioritätsprinzips zwischen Jung du Alt so groß wie in Österreich) bzw. den älteren Arbeitnehmern mehr netto von brutto bleiben. Eine solche Maßnahme würde auch den akuten Arbeits- und Fachkräftemangel lindern.

  • Gewinnfreibetrag auf 100.000,00 Euro erhöhen
    Die Bemessungsgrundlage für den Gewinnfreibetrag muss von 30.000,00 Euro auf 100.000,00 Euro erhöht werden. Dadurch werden besonders KMUs gestärkt und Freiräume für Investitionen geschaffen – die richtige Antwort auf konjunkturschwache Zeiten.

  • Klimapolitik durch Innovations- und Investitionsförderungen
    Die WK steht zum Klimaschutz: Statt „Zurück auf die Bäume“ setzen wir aber auf innovative grüne Umwelttechnologien, wo Oberösterreich Vorreiter werden könnte. Verbote und Steuererhöhungen (CO²-Steuer) sind der falsche Weg, weil sie bloß Betriebe in andere Länder mit viel niedrigeren Umweltstandards vertreiben und die Menschen belasten. Dazu kommt, dass Österreich bereits jetzt die siebthöchsten Umweltabgaben in der EU hat.

    Umwelt- und Anrainerschutz hat seine Berechtigung - dadurch dürfen aber nicht wirtschaftlich sinnvolle Investitionen bzw. Innovationen verschleppt oder gar verhindert werden (3. Startbahn Schwechat, Westring). Die Einführung des Standortanwalts, der zukünftig auch die Auswirkungen eines Projekts auf das Wirtschaftswachstum, die Arbeitsplätze etc. berücksichtigt, war ein richtiges Signal in diese Richtung.

  • Attraktivere steuerfreie Prämienmodelle für Mitarbeiter
    Gegenwärtig gibt es klassische Erfolgsbeteiligungen in Form von „Prämien bzw. Gewinnbeteiligungsmodellen“ sowie in Form von „Kapitalbeteiligungen“. Darüber hinaus gibt es Mitarbeiterbeteiligungsstiftungen, allerdings nur für AGs und auf 4.500,00 Euro jährlich beschränkt. 

    WK-Forderung: Förderung der Mitarbeiterbeteiligung weiter ausbauen: Der nur für Mitarbeiterbeteiligungsstiftungen vorgesehene erhöhte Freibetrag für die Abgabe von Kapitalanteilen von 4.500,00 Euro soll auch für die anderen Formen der Mitarbeiter-kapitalbeteiligung (derzeitiger Höchstbetrag 3.000,00 Euro) gelten!
  • Beteiligungsfreibetrag für private Investitionen in österreichische Unternehmen bis zu 100.000,00 Euro
    „In Österreich muss eine zukunftsorientierte Investitionskultur geschaffen werden. Die Beteiligungen privater Investoren müssen attraktiver werden. Deshalb sollen private Beteiligungen an Neugründungen oder KMU bis zu einer Höhe von 100.000,00 Euro als Freibetrag verteilt über fünf Jahre absetzbar sein.“

 

BÜROKRATIEABBAU 

  • Vereinfachung der Lohnverrechnung
    Die Komplexität des Steuerrechts hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen, was besonders auf den Bereich Lohnverrechnung zutrifft. Mit der Lohnverrechnung und der Abfuhr der SV-Beiträge erbringen die Betriebe eine kostenlose Dienstleistung für den Staat. Zusätzlich haften sie für die richtige Berechnung und Abfuhr. Vereinfachungen sind daher dringend geboten bzw. sollten die Abgaben zukünftig an eine Stelle abgeführt werden.

  • „Beraten vor Bestrafen“-Prinzip verankern
    Der Abbau der in Österreich überbordenden Bürokratie wurde von Betrieben in einer topaktuellen WKÖ-Umfrage auf Platz 1 der „Wunschliste“ an die neue Bundesregierung gereiht! Teure, zeitaufwendige und mitunter sinnlose Melde-, Auskunfts-, Informations- und Überprüfungspflichten kosten viel Zeit und Geld und hindern Betriebe an der eigentlichen unternehmerischen Tätigkeit.

    Als Beispiel sind die Arbeitnehmerschutzbestimmungen zu nennen, die – nicht einmal für Juristen nachvollziehbar – in über 1.000 Bestimmungen geregelt werden. Dazu kommt eine Haftung des Unternehmers für „alles und jedes“ (auch für den Fall, dass sich der Mitarbeiter trotz entsprechender Belehrung fahrlässig verhalten hat). Auch wenn das von der WK durchgesetzte Prinzip „Beraten statt strafen“ immer mehr greift, gibt es nach wie vor überschießende Strafbestimmungen wie das „Kumulationsprinzip“, dem gemäß ein und das gleiche Delikt mehrfach bestraft wird. Beispiel: 2-minütiger Pausenverstoß von 150 Mitarbeitern = 1.815,00 Euro (Maximalstrafe) x 150 = 272.250,00 Euro Gesamtstrafe!!).

 

ARBEITSKRÄFTESICHERUNG 

  • Praktikablere Rot-Weiß-Rot-Karte
    Der Arbeitskräftebedarf in OÖ kann nicht alleine aus dem eigenen Land abgedeckt werden, weshalb eine qualifizierte/gezielte Zuwanderung (Vorbild Kanada etc.) alternativlos ist. Dazu muss die Rot-Weiß-Rot-Karte adaptiert werden (fertiges Konzept wurde im Ministerrat der letzten Bundesregierung beschlossen): Reduktion der unverhältnismäßig hohen Mindestgehälter für sonstige Schlüsselkräfte; Digitalisierung, Entbürokratisierung und Beschleunigung des Bewilligungsverfahrens für eine RWR-Card; Überarbeitung des praxisfremden derzeitigen Punktesystems (berufliche Praxis vor Antragstellung bringt derzeit keine Punkte!)

  • Bleiberecht für asylwerbende Lehrlinge auch nach Lehrabschluss
    Österreich benötigt neue Rahmenbedingungen für bedarfsorientierte, geregelte und qualifizierte Zuwanderung. Darunter verstehen wir beispielsweise die Schaffung eines eigenen Niederlassungstitel für die Absolvierung einer dualen Ausbildung in Österreich („Lehrlings-Visum“), die Möglichkeit für einen unbürokratischen Umstieg auf eine Rot-Weiß-Rot-Karte im Anschluss an eine absolvierte Lehre, sowie eine pragmatische Lösung für die bestehenden Asylwerber-Lehrverhältnisse!


Jetzt die Weichen richtig stellen

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Als Unternehmerinnen und Unternehmer tragen wir täglich Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Leistungen und Produkte. Auch in schwierigen Zeiten haben wir immer bewiesen, dass auf den oberösterreichischen Unternehmergeist Verlass ist.  

Was wir von der künftigen Bundesregierung brauchen, ist eine Politik mit Weitblick, die standortorientiert handelt und die Forderungen der Wirtschaft nach Entlastung und Entbürokratisierung aufgreift. Erklärtes Ziel ist daher, die Abgabenquote rasch auf unter 40 Prozent zu senken und vor allem auch das komplexe System nachhaltig zu vereinfachen. Unglaubliche 131 Stunden wendet ein österreichischer Klein- oder Mittelbetrieb laut der Studie „Paying Taxes 2017“ pro Jahr auf, um seine Steuer- und Abgabenpflichten zu erfüllen. Doppelt so viel Zeit, als ein Schweizer Unternehmen benötigt.  

Als WKO Oberösterreich haben wir selbst Entlastungsschritte gesetzt: mit einer Umlagensenkung und mit einem Sparkurs des Budgets. Diese haben Fachkräfteinitiativen und neue Mitgliederservices ermöglicht. Die künftige Regierung hat es gerade jetzt – in Zeiten schwächelnder Konjunktur – in der Hand, die richtigen standortorientierten Weichen zu stellen. Jetzt sind Weltoffenheit und Innovationskraft gefragt. Zur Standortsicherung und zum Wohl unseres Landes.


Jetzt setzen wir unseren Masterplan um

Gemeinsam mit heimischen Betrieben, Experten und dem WIFO haben wir einen Masterplan für den Standort Oberösterreich erarbeitet. Wir laden alle Standortpartner ein, bei der Umsetzung mitzuwirken.

© wkoö

1. Entlastung

Die Steuer- und Abgabenquote muss im internationalen Vergleich gesehen werden. Daher sind die Bürokratie- und Verwaltungskosten deutlich zu senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Starre und veraltete Gesetzesregelungen brauchen mehr Flexibilität und Praxistauglichkeit. Bei Gesetzesverstößen muss das Motto „Beraten statt strafen“ lauten.  

2. Fachkräfte

Oberösterreichs Unternehmen brauchen Fachkräfte. Aus verschiedensten Gesellschafts- und Bildungsbereichen werden wir leistungs- und wissenshungrige Menschen mit neuen Ausbildungsformen begeistern. Wir werden lebenslanges Lernen forcieren, den Wert der Lehre heben und so dem demographischen Wandel entgegenwirken.

3. Innovation/Digitalisierung

Neue Produkte und Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und Vertriebssysteme sowie neue Produktionsprozesse mit Hilfe von Digitalisierungstechnologien bringen den Standort und die Betriebe im Wettbewerb voran. Jetzt heißt es, Forschungsanreize für die Unternehmen zu setzen, die universitäre Forschung zu stärken und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. 

4. Kooperationen

Durch die Vernetzung von Betrieben aus unterschiedlichen Branchen, Regionen und Größenklassen bieten sich neuen Chancen für neue Geschäftsmodelle – und somit für Wachstum und Entwicklung. Als Business Promotor konzipiert die Wirtschaftskammer Oberösterreich innovative Formate im Bereich Kooperationen und Netzwerke. 

5. Export

Die Exportkraft unserer Unternehmen stärkt den Standort und sichert das Wachstum – und damit auch Wohlstand und Lebensqualität. Exportkooperationen und Exportförderinstrumente müssen ausgebaut werden. Die Verstärkung von Exportbestrebungen bei wissensbasierten Dienstleistungen kann Oberösterreich als Top-Standort festigen.

 

„Als Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich mache ich mich für eine offene Denkweise stark und lade alle dazu ein: vom Lehrling bis zum Firmenchef, vom Startup-Gründer bis zur Spitzenmanagerin. Denn Wirtschaft sind wir alle. Und nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen, bringt das unser Land weiter. Stellen wir also das Gemeinsame vor das Trennende. Und stärken wir den Unternehmergeist, der Oberösterreich so erfolgreich gemacht hat – und unser Land auch in Zukunft erfolgreich machen wird. Dafür wollen mein Team und ich ALLES UNTERNEHMEN.“
Mag.a Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich


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