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Präventivmaßnahmen gegen die Virusmutante "Omikron"

Nützliche Informationen für Betriebe

Der 4. Lockdown für Geimpfte und Genesene ist seit 12. Dezember zu Ende und die Zahl der täglichen Neuinfektionen geht weiter zurück. Doch mit der Virusmutante „Omikron“ rollt nach Einschätzung der Expertinnen und Experten bereits eine weitere Covid-Welle auf Österreich zu. Die möglichen Auswirkungen von Omikron können noch nicht genau vorausgesagt werden, unter anderem da die bisher hauptbetroffenen europäischen Staaten Großbritannien und Dänemark über keine mit Österreich vergleichbaren Schutz- und Hygienemaßnahmen verfügen.

Dennoch ist es wichtig, sich auf mögliche Auswirkungen von Omikron vorzubereiten. Während die Auswirkungen auf die Hospitalisierungsraten und Belegung der Intensivstationen noch ungeklärt sind, könnte es zu einem deutlichen Anstieg von Krankenständen und/oder von Beschäftigten in Quarantäne kommen.

Um diesen Entwicklungen vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Schutz – und Hygienemaßnahmen verstärkt zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. 

Folgende Maßnahmen können dabei im Besonderen helfen: 

  • Kontrolle der 3G-Regel am Arbeitsplatz
    Überprüfen Sie vermehrt die Einhaltung der 3G-Regel am Arbeitsplatz. Zur digitalen Überprüfung empfehlen wir zum Beispiel die App Green Check.
  • Motivation zur „Booster-Impfung“
    Die Verabreichung der 3. Dosis (Booster-Impfung) schützt nach ersten wissenschaftlichen Ergebnissen deutlich besser vor Omikron als die Immunisierung mit nur zwei Dosen. Bereits vier Monate nach der zweiten Impfung kann die Booster-Impfung erfolgen.
  • Betriebliches Testen
    Mit dem Förderprogramm Betriebliches Testen erhalten Unternehmen eine kostendeckende Förderung pro durchgeführter Antigen- oder PCR-Testung. Das schließt auch die Testung von externen Personen ein. PCR-Tests sind noch genauer als Antigen-Tests und daher nach Möglichkeit bevorzugt durchzuführen.
  • Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen
    Das Tragen von FFP2-Masken beim Kontakt mit Personen, regelmäßiges Händewaschen, Abstandsregeln einhalten und die Staffelung der Pausenzeiten können Ansteckungen vorbeugen.
  • Bildung von fixen Teams
    Kein physischer Kontakt bei Schichtablösungen und - nach Möglichkeit - virtuelle Informationsweitergabe können zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit der Belegschaft und damit Ihres Unternehmens beitragen.
  • Präventives Handeln bei Verdachtsfällen
    In Zweifels- und/oder Verdachtsfällen von Infektionen und betroffenen Kontaktpersonen empfiehlt sich präventives Handeln wie z.B. das Arbeiten im Homeoffice.
  • Erstellung / Aktualisierung des Präventionskonzepts
    Aktualisieren Sie Ihr Präventionskonzept bzw. passen Sie es an die veränderte Lage an. Mustervorlage Präventionskonzept (Word)
  • Im Bedarfsfall: Einführung strengerer Regeln am Arbeitsplatz
    Die von der Bundesregierung vorgegebenen Maßnahmen für den Arbeitsplatz können von den Unternehmen im begründeten Bedarfsfall auch verschärft werden. So kann anstelle der 3G-Regel etwa 2,5G-Regeln eingeführt werden bzw. können Veranstaltungen unter Einhaltung von 2G+ stattfinden.
  • Aktualisierung interner Notfallpläne
    Aktualisieren Sie gegebenenfalls Ihre internen Notfallpläne mit Fokus darauf, dass eine größere Anzahl Ihrer Arbeitskräfte im Krankenstand oder in Quarantäne sein könnte und daher nur beschränkt einsatzfähig ist. 
Stand: