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Pförtner-Ampeln sind nicht akzeptabel

Zumutung nicht nur für Wirtschaftsverkehr

„Woran merkt man in der Stadt Salzburg, dass es Sommer wird? Weniger am Wetter als vielmehr an unausgegorenen Plänen zur Bewältigung des Touristenverkehrs an Schlechtwettertagen“, stellt der Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der WK Salzburg, Peter Tutschku, zu den jüngsten Plänen für „Pförtner-Ampeln“ an drei Einfahrtsrouten in die Landeshauptstadt fest.

Die „Pförtner-Ampeln“ sollen der Ersatz für die bisherige Schlechtwetterregelung sein, bei der die Polizei nur noch Autos mit inländischen Kennzeichen oder mit solchen aus dem Grenzgebiet in die Salzburger Innenstadt fahren ließ. Mit längeren Rot-Phasen sollen die „Pförtner-Ampeln“ an der Linzer, der Innsbrucker und der Münchner Bundesstraße Staus in der Innenstadt verhindern.

Tutschku: „Alle Jahre wieder hat Stadtrat Johann Padutsch neue, unliebsame Überraschungen auf Lager, mit denen er die Verkehrsströme an Schlechtwettertagen lenken will. Man denke nur an die unselige ‚Mittagsregelung‘ im Jahr 2012. Heuer heißt die Überraschung also ‚Pförtner-Ampeln‘!“

Viele Punkte ungeklärt


Nach Ansicht Tutschkus ist diese Verkehrsregelung eine Zumutung nicht nur für Gäste, sondern vor allem auch für Lieferanten, Handwerker oder Mitarbeiter, die Termine einhalten oder rechtzeitig zur Arbeit kommen müssen. „Ich fordere, dass mit der Wirtschaft geredet wird, bevor solch unausgegorene Pläne das Licht der Welt erblicken!“, stellt Tutschku fest.

Auch die Obfrau der WKS-Bezirksstelle Salzburg Stadt, LAbg. Michaela Eva Bartel, kann „Pförtner-Ampeln“ nicht akzeptieren: „Es gibt jede Menge ungeklärte Punkte und es ist jetzt schon absehbar, dass die Wirtschaft massiv unter einer solchen Ampelregelung leiden würde!“