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Machbarkeitsstudie Salzachbrücke

Nördlicher Flachgau braucht eine der vier möglichen Trassenvarianten

Aufgrund einer durch die Bürogemeinschaft Inros Lackner aus München und Dietmar Kramer aus Salzburg im Jahr 2008 durchgeführten Verkehrsanalyse wurden vier Trassenvarianten für die Region zwischen Laufen/Oberndorf und Salzburg/Freilassing erarbeitet, um eine neue salzach- querende Straßenverbindung zwischen der B 20 auf bayerischer und der B 156 auf Salzburger Seite zu realisieren.

 
Drei der untersuchten möglichen Varianten befinden sich im Süden, eine eher im Norden des Untersuchungsgebietes.  Mangels Einigung auf eine mögliche Trassevariante wurde im Zuge des EuRegio Gipfels im Frühjahr 2010 zwischen den politischen Vertretern Bayerns und Salzburgs beschlossen, Untersuchungen für einen Brückenstandort im Raum Oberndorf /Laufen weiterzuführen. Die jetzt vorliegende neue Vorstudie aus dem Jahr 2012 rückt leider einen Brückenbau wieder in weite Ferne.
Es wurden 3 Varianten untersucht mit dem Ergebnis, dass diese entweder aus Gründen der Verkehrswirksamkeit, aus Naturschutzgründen oder aus Kostengründen nicht zielführend erscheinen. Somit verlieben wieder die ursprünglichen 3 Varianten im nördlichen Bereich der Stadt Salzburg, die von bayrischer Seite aufgrund der zu erwartenden verkehrlichen Mehrbelastung bisher abgelehnt wurden.
 
Eine Verkehrszählung aus dem Jahr 2005 zeigt eine tägliche Streckenbelastung von 14.000 Fahrzeugen auf Salzburger und rund 10.000 Fahrzeuge auf der bayerischen Seite. Nach Schätzungen der Verkehrsexperten würde sich die Verkehrswirksamkeit der künftigen Brücke zwischen 7.000 und 10.000 Fahrten pro Tag bewegen.
 
Investitionen in Verkehrsinfrastruktur sind dringend notwendig
 
"Eine für den Wirtschaftsverkehr geeignete Grenzbrücke im Flachgau würde nicht nur den Zentralraum entlasten, im Sinne des Umweltschutzes Umwegkilometer und Emissionen einsparen sondern auch den Standort Flachgau zusätzlich attraktieren.
Weiters hebt KommR Pögl notwendige Investitionen in die Infrastruktur des Flachgaus hervor, so etwa:

Im Bereich der Westautobahn sind die Errichtung eines zusätzlichen Autobahnanschlusses für
den nördlichen Flachgau, der sechsspurige Ausbau des Streckenabschnittes Eugendorf –Salzburg/Nord sowie die möglichst rasche Umsetzung des Projektes "Anschlussstelle Hagenau“ erforderlich

  • Im Bereich der Tauernautobahn sind die Errichtung der Halbanschlussstelle
    Grödig/Eichetstraße sowie der sechsspurige Ausbau des Abschnittes Walserberg–Hallein erforderlich
  • Der Ausbau der Westbahn–Hochleistungsstrecke im Streckenabschnitt
    Salzburg–Attnang-Puchheim
  • Neben dem internationalen Reiseverkehr ist der HL-Ausbau auch für die Umsetzung des S-Bahn-Projektes NAVIS entlang des für den öffentlichen Personennahverkehr wichtigen Nordastes zwischen Salzburg und Straßwalchen unverzichtbar
  • Die dringend notwendige Errichtung einer anrainer- und umweltfreundlichen 380-KV-Leitung ist für die Versorgungssicherheit in Salzburg unabdingbar