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Mentoring für Migranten 2015

Vierter Durchgang des Erfolgsprojekts "Mentoring für MigrantInnen" in Salzburg gestartet

Zahlreiche in Österreich lebende Personen mit Migrationshintergrund haben zwar die notwendigen Qualifikationen für die Aufnahme einer Beschäftigung in Österreich. Was ihnen aber fehlt, sind Kontakte und informelle Kenntnisse über den österreichischen Arbeitsmarkt. Durch MentorInnen aus der Wirtschaft können diese Lücken gefüllt und der berufliche Einstieg in Österreich erleichtert werden. Das Projekt "Mentoring für MigrantInnen“ unterstützt hochqualifizierte Personen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Integration.

Das Programm, das in Salzburg zum vierten Mal durchgeführt wird, ist ein voller Erfolg. Über 60% der Mentees konnten im Vorjahr auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen.

 

Für die Bezirksstellenobfrau der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Salzburg Stadt und Landtagsabgeordnete, Michaela Eva Bartel, stellen die MigrantInnen eine großes Potenzial im Kampf gegen den Fachkräftemangel dar: „Die Nachfrage nach Arbeitskräften kann aufgrund der demographischen Entwicklung nicht mehr gedeckt werden. Die Salzburger Wirtschaft braucht qualifizierte Fachkräfte und auch durch Integration müssen wir dieses wertvolle Potenzial an qualifizierten ausländischen Arbeitskräften ausschöpfen. In Salzburg werden 6 von 10 Euro mit dem Export verdient. Gerade auch deshalb können hochqualifizierte Fachkräfte mit Migrationshintergrund für die Salzburger Unternehmen wertvolles Knowhow bieten.“

 

Mag. Fidelis Kiala-Buloki kommt aus dem Kongo und hat zwei Universitätsabschlüsse. Seit einigen Jahren ist er nun in Österreich und trotz seiner hohen Qualifikation und seiner sehr guten Deutsch Kenntnisse noch immer auf der Suche nach einer adäquaten Beschäftigung. Sein Mentor ist Mag. Andreas Kreil von educom.  

Frau DI Andrea Necasova hat in ihrem Herkunftsland Slowakei Betriebswirtschaft der Luftfahrt studiert und wird nun von ihrer Mentorin Marietta Marte von BMW Austria unterstützt.

Jetzt hoffen sie, durch das  Mentoringprogramm von Wirtschaftskammer Salzburg, Arbeitsmarktservice Salzburg (AMS) und dem Österreichischen  Integrationsfonds (ÖIF) einen neuen Job zu finden, der ihrer Ausbildung entspricht.

15 Mentoring-Paare wurden kürzlich in der Wirtschaftskammer Salzburg zusammengeführt. Die Mentees, die alle über eine universitäre Ausbildung und vielfältige Sprachkenntnisse verfügen, stammen heuer aus 12 unterschiedlichen Nationen, zum Beispiel aus Südafrika, aus Ägypten, aus dem Kongo oder aus dem Iran. Bei der Bildung der Paare wurde darauf geachtet, dass Mentor und Mentee nach Möglichkeit einen ähnlichen beruflichen Hintergrund aufweisen. Dabei reichen die Tätigkeitsfelder von der Finanzwirtschaft über den Bereich Bauingenieurwesen bis hin zu Literaturwissenschaften. Im kommenden halben Jahr sollen die Mentoren ihren Schützlingen behilflich sein, einen ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz zu finden.

 

„Das Projekt „Mentoring für MigrantInnen“ setzt genau am richtigen Punkt an, denn das Engagement der MentorInnen unterstützt die rasche Eingliederung der MigrantInnen in den Arbeitsmarkt. Vor allem bei Hochqualifizierten helfen persönliche Netzwerke besonders, die eine oder andere Hürde zum Arbeitsmarkt zu meistern", erklärte Siegfried Steinlechner, Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Salzburg.

 

„Mentoring für MigrantInnen“ schafft eine win-win Situation für alle Beteiligten und ich freue mich über das Engagement bei diesem Projekt. Durch den intensiven persönlichen Kontakt zwischen MentorIn und Mentee profitieren beide Tandempartner enorm“, so Julia Graffer vom Österreichischen Integrationsfonds.