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„Integration gelingt mit Engagement"

Für 16 Mentees aus neun verschiedenen Ländern ging kürzlich das sechsmonatige Projekt „Mentoring für Migranten“ der Wirtschaftskammer Österreich, des ÖIF und des AMS in Salzburg zu Ende.

Die Teilnehmer des sechsten Durchgangs des Mentoringprogramms für Migranten.
© WKS/Neumayr Die Teilnehmer des sechsten Durchgangs des Mentoringprogramms für Migranten.

Nach diesem bereits sechsten Mentoringdurchgang ist mehr als die Hälfte der Mentees in einer Beschäftigung bzw. in einem Praktikum, die ihren Qualifikationen entsprechen. Unter den teilnehmenden Mentees befanden sich Migranten aus Peru, Kosovo, Palästina, Italien und Pakistan. Ein besonderer Schwerpunkt lag heuer auf der Teilnahme von Asylberechtigten aus Syrien.

Das Know-how der gut ausgebildeten und hochqualifizierten Migranten reicht von IKT, Wirtschaftswissenschaften, Sprachen & Tourismus, Personalwesen bis zu Social-Media-Marketing.

 

Kontakte und Kenntnisse über heimischen Arbeitsmarkt fehlen

Das Projekt „Mentoring für MigrantInnen“ unterstützt genau hier Migranten bei ihrer Integration in den österreichischen Arbeitsmarkt. Mit Hilfe der Mentoren aus der Salzburger Wirtschaft wird versucht, ein berufliches Netzwerk aufzubauen und Kultur und Anforderungen des österreichischen Arbeitsmarktes besser kennenzulernen. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zeigten die Mentees Präsentationen über ihre Heimatländer. Besonders stolz ist Fitore Berisha auf ihr Herkunftsland Kosovo. Dort machte sie ihren Master in Betriebswirtschaft und studierte internationales Management. „Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Programm bin. Alleine fällt es sehr schwer, auf neue Ideen zu kommen, die bei der Integration hier in Österreich helfen. Für einen erleichterten beruflichen Einstieg ist das Denken der Mentoren für uns sehr wichtig,“ zieht Berisha Resümee nach der sechsmonatigen Mentoringpartnerschaft. Mit Hilfe ihrer Mentorin Stefanie Essl gelang es sogar, gleich mehrere Praktikumsstellen für Berisha zu finden. „Jetzt muss sich die studierte Betriebswirtin nur noch für eine Stelle entscheiden“, freut sich Essl. Mentor, IC-Spartenobmann Dr. Wolfgang Reiger und sein Mentee, Jurist Eid Ahmed aus Syrien, betonen nach Ablauf des Projektes die Notwendigkeit guter deutscher Sprachkenntnisse für den Berufseinstieg. Neben ehrlichen Einsichten gibt es vor allem nachhaltige Kontakte, die die Integration fördern, ist Mentor Gary Stütz vom Projekt überzeugt.

Für die Obfrau der WKS-Bezirksstelle Salzburg Stadt, LAbg. Michaela Eva Bartel, stellen höher qualifizierte Migranten eine großes Potenzial im Kampf gegen den Fachkräftemangel dar: „Hochqualifizierte Fachkräfte mit Migrationshintergrund bieten für die Salzburger Unternehmen wertvolles Know-how. Erfolgreiche Migration als Zukunftschance zu sehen, ist nicht nur in Salzburg ein großer Gewinn für Gesellschaft und Wirtschaft.“