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Aktuelle Werte: Einkommen-/Körperschaftsteuer ab 2016

Tarife im Überblick

Einkommensteuertarif (gültig ab 2016)  

Jahres-
Einkommen in €
Einkommen-Steuer in € Durchschnitt-Steuersatz in % Grenz-Steuersatz in %
< 11.000 0 0 0

> 11.000

bis

18.000

(Einkommen – 11.000) x  25 % 0 – 9,72 25

> 18.000

bis

31.000

(Einkommen – 18.000) x  35 % +  1.750 9,72 – 20,32 35

> 31.000

bis

60.000

(Einkommen – 31.000) x 42 % + 6.300 20,32 – 30,80 42

> 60.000

bis

90.000

(Einkommen – 60.000) x 48 % + 18.480 30,80 – 36,53 48

> 90.000

bis

1 Mio.

(Einkommen – 90.000) x 50 % + 32.880 36,53 – 48,79 50

> 1 Mio.

(befristet 2016
bis 2020)

(Einkommen – 1.000.000) x 55 % + 487.880 > 48,79 55 

Vereinfachte Steuerberechnung

Jahreseinkommen  x Prozent      abz. Fixbetrag    = Steuer (vor Absetzbeträgen) 

bis 11.000                 x  0 %             -       0                    = 0

> 11.000 bis 18.000 x 25 %           -   2.750,-              = Steuer

> 18.000 bis 31.000 x 35 %           -   4.550,-              = Steuer

> 31.000 bis 60.000 x 42 %           -   6.720,-              = Steuer

> 60.000 bis 90.000 x 48 %           - 10.320,-              = Steuer

> 90.000 bis 1 Mio.  x 50 %           - 12.120,-              = Steuer

> 1 Mio.                     x 55 %           - 62.120,-               = Steuer

 

Beispiele:

  • Jahreseinkommen € 15.798,- x 25 % =   3.949,50 abzüglich € 2.750,- = €   1.199,50,-
  • Jahreseinkommen € 45.672,- x 42 % = 19.182,24 abzüglich € 6.720,- = € 12.462,24,-

Absetzbeträge

Die Absetzbeträge sind, wenn nicht anders angeführt, Jahresbeträge und vermindern den nach dem Einkommensteuertarif ermittelten Steuerbetrag. 

Familienbonus Plus (gültig ab 1.1.2019)

Bis zum Ablauf des Monats, in dem das Kind das 18. Lebensjahr vollendet, monatlich€ 125,-
Nach Ablauf des Monats, in dem das Kind das 18. Lebensjahr vollendet, monatlich€ 41,68

Der Familienbonus Plus steht nur für Kinder zu, für welche österreichische Familienbeihilfe gewährt wird und die sich ständig im Inland, in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der  Schweiz aufhalten. Er ist als erster Absetzbetrag von der Steuer abzuziehen. Er kann zu keiner Gutschrift führen und wirkt sich daher nur bei Personen voll aus, die ein so hohes Einkommen haben, bei welchem € 125,--  bzw. € 41,68 monatlich Steuer anfällt.

Für Kinder, die außerhalb Österreichs wohnen, sind die Beträge indexiert. Der Absetzbetrag steht nur auf Antrag zu (Formular E30 bzw. L1k) und kann bei der Veranlagung zwischen dem Familienbeihilfeberechtigten, seinem (Ehe-)Partnern und einem Unterhaltsverpflichteten nach bestimmten Kriterien aufgeteilt werden.

Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag (AVAB/AEAB)

 bei einem Kind € 494,-
 bei zwei Kindern € 669,-
 für jedes weitere Kind zusätzlich € 220,-
 Zuverdienstgrenze des (Ehe)Partner beim AVAB (jährlich)   € 6.000,-    

Ergibt sich bei der Berechnung der Einkommenssteuer ein negativer Betrag, ist
insoweit der AVAB/AEAB zu erstatten.

Unterhaltsabsetzbetrag – monatlich

Bei Unterhaltszahlungen für nicht dem eigenen Haushalt zugehörige Kinder, wenn sich
das Kind ständig im Inland, in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, einem Staat
des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz aufhält.

 für das erste Kind € 29,20
 für das zweite Kind € 43,80
 für jedes weitere Kind € 58,40
Neu: Der AVAB, der AEAB und der Unterhaltsabsetzbetrag sind ab 1.1.2019 nach den
gleichen Regelungen wie der Familienbonus Plus indexiert, wenn sich ein Kind ständig
in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, einem Staat des Europäischen
Wirtschaftsraumes oder der Schweiz aufhält.

Verkehrsabsetzbetrag

Verkehrsabsetzbetrag (für aktive Dienstnehmer)

€ 400,-

Der Verkehrsabsetzbetrag (VAB) erhöht sich ab 2016 auf

wenn Anspruch auf das Pendlerpauschale besteht und das Einkommen pro Jahr € 12.200,- nicht übersteigt.

Der erhöhte VAB vermindert sich zwischen Einkommen von € 12.200,- und € 13.000,- gleichmäßig einschleifend auf € 400,-.

€ 690,-

Pensionistenabsetzbetrag

Pensionistenabsetzbetrag

€ 400,-

Der Pensionistenabsetzbetrag vermindert sich gleichmäßig einschleifend zwischen Pensionsbezügen von € 17.000,- und € 25.000,- auf null.  

 

Der Pensionistenabsetzbetrag erhöht sich ab 2011 auf

wenn die Pension pro Jahr maximal € 25.000,- (Grenzbetrag ab 2013; für 2012 max. € 19.930,- und für 2011 max. € 13.100,-) beträgt, mehr als sechs Monate eine Ehe/Partnerschaft vorliegt, die (Ehe)Partner nicht dauernd getrennt leben, der (Ehe)Partner Einkünfte von maximal € 2.200,- p.a. erzielt und kein Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag besteht.

Der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag vermindert sich ab 2013 gleichmäßig einschleifend zwischen Pensionseinkünften von € 19.930,- und € 25.000,- auf null.

€ 764,-

SV-Rückerstattung

Ergibt sich bei Steuerpflichtigen, die Anspruch auf den Verkehrsabsetzbetrag oder Pensionistenabsetzbetrag haben, eine Einkommensteuer unter null, erfolgt im Wege der Arbeitnehmerveranlagung bis zu bestimmten Höchstbeträgen (je nach den Verhältnissen € 400/€ 500/€ 110) eine Erstattung bestimmter Werbungskosten.

Kindermehrbetrag (gültig ab 1.1.2019)

Ergibt sich vor Anrechnung von Absetzbeträgen eine Steuer unter € 250,-- (wobei dieser Betrag mit der Anzahl der Kinder vervielfacht wird) und steht der AVAB oder AEAB zu, wird die Differenz zwischen € 250,- (vervielfacht mit der Anzahl der Kinder) und der Steuer erstattet. Dieser Betrag wird nach den gleichen Bestimmungen wie der Familienbonus Plus indexiert, wenn sich Kinder in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz aufhalten.

Pendlerpauschale und Pendlereuro (für aktive Dienstnehmer)

Details dazu enthält die Infoseite Pendlerpauschale ab 2014 

Kinderfreibetrag – jährlich (fällt ab 2019 weg)

Für Kinder, für welche für mehr als sechs Monate im Kalenderjahr Familienbeihilfe samt Kinderabsetzbetrag gewährt werden oder der Unterhaltsabsetzbetrag zusteht und wenn sich das Kind ständig im  Inland, in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraumesoder der Schweiz aufhält.

Er vermindert das zu versteuernde Einkommen und ist im Wege der Veranlagung geltend zu machen.

pro Kind bei Inanspruchnahme durch einen Steuerpflichtigen € 440,-

pro Kind, wenn zwei Steuerpflichtige ihn für dasselbe Kind beanspruchen je

 € 300,-

Steuererklärungspflicht

allgemein ab Jahreseinkommen von mehr als € 11.000,-

mit lohnsteuerpflichtigen Einkünften ab einem Jahreseinkommen von mehr als

€ 12.000,-

Kapitalertragssteuer 

Kapitalertragsteuer (grundsätzlich)                                              

27,50 %
für bestimme Zinsen (z.B. aus Geldeinlagen bei Kreditinstituten) 25 %

Steuerabzug bei beschränkter Steuerpflicht

wenn der Empfänger der Einkünfte die Abgabe trägt 20 %
wenn der Schuldner der Einkünfte die Abgabe trägt vom vollen Betrag                                                                                                   25 %

bei Abzug von unmittelbar mit den Einnahmen zusammenhängenden  Ausgaben (gilt nur für EU/EWR-Bürger)

   25 %

Körperschaftsteuer

ab 2005: 25% des Einkommens

Mindestkörperschaftsteuer pro Jahr pro Quartal
GmbH*) € 1.750,- € 437,50,-
AG € 3.500,- € 875,-
Kreditinstitute und Versicherungen € 5.452,- € 1.363,-

*) Die Mindest-KöSt für nach dem 30. Juni 2013 gegründete GmbHs beträgt in den ersten 5 Jahren € 500,- pro Jahr bzw. € 125,- pro Quartal und in den folgenden 5 Jahren € 1.000,- pro Jahr bzw. € 250,- pro Quartal. Ab dem 11. Jahr ist die volle Mindest-KöSt zu zahlen. 

Geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 13 EStG)

Sofortabschreibung von Investitionen bis zu einem Anschaffungswert von € 400,-

Buchführungsgrenze

Seit dem Jahr 2010 besteht Buchführungspflicht ab einem Jahresumsatz von mehr als € 700.000,-

Details dazu können in der Broschüre zu den Gewinnermittlungsarten nachgelesen werden.