th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Die Energieabgabenvergütung - FAQ

Antworten auf die wichtigsten Fragen

1. Welche Energieträger sind grundsätzlich vergütungsberechtigt?

Elektrische Energie im Sinn des Elektrizitätsabgabegesetzes, Erdgas im Sinn des Erdgasabgabegesetzes, Kohle im Sinn des Kohleabgabegesetzes und Mineralöl im Sinn des Mineralölsteuergesetzes (Heizöl Extraleicht; Heizöl leicht, mittel, schwer; Flüssiggas).

2. Was sind abzugsfähige Vorleistungen?

Alle steuerbaren (Steuerpflicht ist nicht Voraussetzung) Umsätze des Leistungserbringers an den Antragsteller. Zum Beispiel: Wareneinkäufe, Beratungsaufwendungen, Mietzahlungen, Büromaterial, Anschaffungskosten für Wirtschaftsgüter, Zahlungen für Energiebezüge, aus dem Ausland bezogene Leistungen, die in Zusammenhang mit im Inland steuerbaren Umsätzen stehen, etc.

3. Welche Beispiele gibt es für nicht abzugsfähige Vorleistungen?

Folgende Aufwendungen sind nicht abzugsfähige Vorleistungen: Aufwendungen für die Gestellung von Arbeitskräften, Zahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen, DB, DZ, Steuern, Gebühren, da es sich nicht um die steuerbaren Umsätze eines Unternehmens handelt; amtliches Kilometergeld in Form von Reisekosten, alle Aufwendungen im Zusammenhang mit nicht vorsteuer-abzugsberechtigten PKWs/Kombis, etc.

4. Welche Änderung gilt seit 1.1.2011?

Ab Feber 2011 können nur mehr Produktionsbetriebe die Energieabgabenvergütung beantragen. Das sind Betriebe, deren Schwerpunkt nachweislich in der Herstellung körperlicher Wirtschaftsgüter liegt.

5. Wer ist von der Rückvergütung ausgenommen?

Lieferanten von Erdgas, elektrischer Energie, Kohle oder Mineralöl bzw. Lieferanten von aus Erdgas, elektrischer Energie, Kohle oder Mineralöl gewonnener Wärme sind von der Rückvergütung ausgeschlossen.

Ebenso Abgaben auf Energieträger, die als Treibstoff verwendet werden oder bereits nach anderen Gesetzen vergütet werden.

6. Wo ist ein Beispiel für die Berechnung des Vergütungsbetrages nachlesbar?

Auf der Infoseite zur Energieabgabevergütung und in den Erläuterungen zum Steuerformular ENAV1; abrufbar auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen.

7. Wird die Rückvergütung automatisch vom Finanzamt durchgeführt?

Nein, eine Rückvergütung erfolgt nur auf Antrag. Der Antrag ist für jeden einzelnen Betrieb gesondert zu stellen.

8. Bis wann muss der Antrag eingebracht werden?

Der Antrag muss spätestens 5 Jahre ab Vorliegen der Voraussetzungen eingebracht werden.

9. Besteht die Möglichkeit von Vorausvergütung?

Seit 2005 können Betriebe, die im vorangegangenen Kalenderjahr (Wirtschaftsjahr) bereits eine Vergütung geltend gemacht haben, schon unterjährig eine Vorausvergütung in Höhe von 5% des Vergütungsbetrages des Vorjahres beantragen.

10. Wo ist das Gesetz zu dieser Regelung nachlesbar?

Rechtsgrundlage ist das Energieabgabenvergütungsgesetz und die Energieabgabenrichtlinien 2011, welche unter www.ris.bka.gv.at abrufbar ist. 

Stand: