th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Keine Anspruchszinsen für die Veranlagung 2020

Infos zur Vermeidung und weitere Fristen

Für noch nicht veranlagte Einkommen- und Körperschaftsteuern des Jahres 2020, die nach dem 30.9.2021 bescheidmäßig festgesetzt werden, würde ab 1.10.2021 wieder die sogenannte Anspruchsverzinsung des Finanzamtes zu laufen beginnen (Anspruchszinsen werden pro Jahr mit 2 % über dem Basiszinssatz berechnet).

Coronabedingt ist diese Regelung auch heuer ausgesetzt. Für Nachforderungen aus der Veranlagung 2020 werden keine Anspruchszinsen vorgeschrieben.

Um bei einer zu erwartenden Steuernachzahlung an Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer für 2020 die Festsetzung von Anspruchszinsen zu vermeiden, ist daher, ausnahmsweise, keine Anzahlung an das Finanzamt bis Ende September 2021 erforderlich.

Sollten auf Basis des Gewinns der bisherigen Monate und einer Hochrechnung des Jahresergebnisses für 2021 die vorgeschriebenen Einkommensteuer- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen zu hoch sein, kann bis 30. September 2021 eine Herabsetzung beim Finanzamt beantragt werden (siehe dazu bereits ausführlich unseren Presseartikel „Herabsetzung der Steuervorauszahlungen“ vom Juli 2021).

Bei Zahlungsschwierigkeiten stehen auch nach wie vor COVID-bedingte Zahlungserleichterungen zur Verfügung (Ratenzahlungsmodelle, Verlustrücktrag etc). 

» Überblick steuerliche Erleichterungen

Fristen Jahresabschlüsse

Mit dem 4. COVID 19 Gesetz im April wurde auch die Frist für die Veröffentlichung für die Veröffentlichung von Jahresabschlüssen von 9 auf 12 Monate verlängert. Die Verlängerung auf 12 Monate für die Einreichung beim Firmenbuch gilt jedoch nur für Bilanzstichtage die vor dem 1. Jänner 2021 liegen. Für Jahresabschlüsse zum 31.12.2020 ist die verpflichtende Form der elektronischen Einreichung beim Firmenbuchgericht COVID-bedingt damit auf spätestens 31.12.2021 (anstelle 30.9.2021) verschoben.

Verlängert ist derzeit auch die Frist für die Aufstellung des Jahresabschlusses selbst von 5 Monaten auf 9 Monate. Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss zum 31.12.2020 daher bis spätestens 30.9.2021 aufzustellen.

Stand: