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IOSS auch für inländische Unternehmer nutzbar

Erleichterung beim Dropshipping

Im Zuge des Entfalls der Umsatzsteuerfreigrenze von 22 EUR beim Import und der damit einhergehenden Umstellung mit 1.7.2021 im B2C Versandhandel, stellt sich die Frage, ob auch österreichische Unternehmen den IOSS nutzen können.

Um bisherige Wettbewerbsverzerrungen hintanzuhalten – ausländische Lieferanten profitierten oftmals bei Kleinsendungen von der Freigrenze, während Lieferungen aus dem Inland mit Umsatzsteuer belastet waren - hat die EU-Kommission die bisherige Freigrenze abgeschafft. 

Die Abwicklung über den IOSS erleichtert das Dropshipping bis zu einem Einzelwert der Waren je Sendung von 150 EUR. 

Wird auf einer Homepage eines (auch österreichischen) Unternehmens eine Ware bestellt und dann direkt aus dem Drittland, zB China, an den Endkunden geliefert, so werden diese Waren ab 1.7.2021 Zoll abgefertigt. Bei Anmeldung über die IOSS Registrierung und Verwendung der IOSS Nummer ist für den Zwischenhändler (online Händler) der Import weiterhin steuerfrei möglich; auch die Zollfreigrenze bis zu 150 EUR bleibt bestehen. Die Weiterverrechnung an den Endkunden muss allerdings mit der jeweiligen Mehrwertsteuer des Verbraucher Mitgliedstaates (in Österreich mit 10/13/20 %) erfolgen.

Die Anmeldung zum IOSS kann der österreichische Händler in Österreich über Finanz online vornehmen, da er hier seinen Sitz hat. Für die Registrierung ist eine gültige UID Nummer notwendig. Auch Kleinunternehmen können sich zum IOSS registrieren lassen, wenn Sie auf die Steuerbefreiung verzichten oder Einfuhr-Versandhandelsumsätze tätigen, die der Umsatzsteuer eines anderen EU-Mitgliedstaates unterliegen.

Der österreichische Händler kann alle Direktlieferungen an Privatkunden im EU-Raum, auch nach Österreich, mit dem neuen System abrechnen. Meldungen erfolgen über Finanz online und die Bezahlung sämtlicher Umsatzsteuern – auch jene für Versandhandelsumsätze in anderen EU-Mitgliedstaaten erfolgen über das Finanzamt Österreich.

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