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Kleinunternehmerregelung und Differenzbesteuerung

Infos zur Anwendung bei der Ausfuhrlieferung

Die Differenzbesteuerung ist eine besondere Besteuerungsform und schließt die Anwendung der Kleinunternehmerregelung aus. Die einzige Steuerbefreiung, die bei der Differenzbesteuerung zur Anwendung kommt, ist die Ausfuhrlieferung. 

Das bedeutet, dass bei Anwendung der Differenzbesteuerung vom ersten Euro an Umsatzsteuer abzuführen ist. Bemessungsgrundlage ist dann die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis. Es besteht aber auch hier kein Recht auf Vorsteuerabzug. 

Umsätze des Unternehmens, die nicht unter die Differenzbesteuerung fallen, bleiben im Rahmen der Kleinunternehmerregelung steuerfrei. 

Bei der Berechnung der Umsatzgrenze für die Kleinunternehmerregelung sind die Bemessungsgrundlage für die Differenzbesteuerung und allenfalls die Umsätze aus der Kleinunternehmerregelung heranzuziehen. Ein Unternehmen erzielt differenzbesteuerte Umsätze in der Höhe von € 20.000,- (Einkaufspreis € 10.000,-) und andere Umsätze von € 25.000,-.

Aus der Differenzbesteuerung ergibt sich eine Umsatz von € 10.000,-, aus den anderen Umsätzen ein Wert von € 25.000,-. Die Kleinunternehmergrenze von € 35.000,- wurde also nicht überschritten. 

Ein Lösungsansatz, die Differenzbesteuerung nicht anwenden zu müssen, wäre die Vermittlung der Waren auf Provisionsbasis. Das bedeutet allerdings, dass die ursprünglichen Besitzer der Waren auf der Rechnung aufscheinen, was möglicherweise nicht gewünscht ist. Bei einer exakten Trennung von Eigen- und Provisionsumsätzen ist auch eine Mischvariante denkbar.