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Senkung der Umsatzsteuer für Beherbergungsleistungen

Mehrwertsteuersatz auf Beherbergung und Camping sinkt ab 1.11.2018 wieder auf 10%

Mit dieser Gesetzesänderung wird der erst mit der letzten Steuerreform 2015/16 von 10% auf 13% angehobene Umsatzsteuersatz für die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen wieder auf 10% gesenkt.

Dies gilt auch für die regelmäßig damit verbundenen Nebenleistungen, wenn der Preis hierfür im Beherbergungsentgelt enthalten ist (einschließlich Beheizung sowie die Verabreichung eines ortsüblichen Frühstücks).

Gleiches gilt für die Vermietung von Grundstücken für Campingzwecke und die regelmäßig damit verbundenen Nebenleistungen, soweit hierfür ein einheitliches Benützungsentgelt entrichtet wird.

Geschäftskunden steht für Nächtigungen – unter den allgemeinen Voraussetzungen – der Vorsteuerabzug in Höhe von 10% zu. Der Vorsteuerabzug für das pauschale Nächtigungsgeld beträgt damit wieder EUR 1,36. Das sind 10% aus EUR 15,00.

Die Änderung ist erstmals auf Umsätze anzuwenden, die nach dem 31. Oktober 2018 ausgeführt werden. Eine Übergangsregelung für bereits gebuchte und auch schon (an)bezahlte Nächtigungen ist nicht vorgesehen.

Aus Praxissicht ist wichtig, zeitgerecht eine Anpassung der IT-Systeme im Tourismusbetrieb vorzunehmen und auf eine zeitlich sachgerechte Zuordnung der Leistungen zum aktuell geltenden 13%-igen bzw. zum künftig geltenden 10%-igen Umsatzsteuertarif vorausschauend – auch bei Pauschalangeboten oder der Vereinbarung von Nächtigungskontingenten – zu achten.

Aufgrund des nunmehr erfolgten Gesetzesbeschlusses wird die österreichische Tourismusbranche im Vergleich zu den Nachbarstaaten gestärkt.

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