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UID-Abfrage bei Einzelunternehmen nicht immer eindeutig – warum?

Was zu beachten ist

Bei Einzelunternehmen ist immer das Wohnsitzfinanzamt zuständig – damit sind bei abweichender Firmenadresse oder abweichender Firmenbezeichnung Schwierigkeiten vorprogrammiert. 

Ein Beispiel:

Frau Gerda Huber wohnt in Ottensheim und betreibt in Linz als im Firmenbuch eingetragenes Unternehmen die Firma „Rotkäppchen Fahrradbotendienst“. Auf Ihren Firmenpapieren und im Internet tritt Frau Huber als „Rotkäppchen Fahrradbotendienst e.U. Gerda Huber“ Linz auf. 

Frau Huber bestellt Spezialfahrradzubehör bei deutschen und italienischen Unternehmen. Bei der UID-Abfrage durch die deutschen und italienischen Unternehmen lautet das Ergebnis daher: „Gerda Huber Ottensheim“. 

Die Zuständigkeit der Finanzämter richtet sich bei Einzelunternehmern nach dem Wohnsitz, außerdem wird der Firmenname eines eingetragenen Unternehmens nicht erfasst. Ein derartiges Abfrageergebnis führt oft zu Missverständnissen und Verwirrung. Der § 20 (4) Abgabenverwaltungsorganisationsgesetz 2010 bietet die Möglichkeit, die Zuständigkeit vom Wohnsitzfinanzamt zur Betriebsstätte zu verlagern. Das löst das Problem bei eingetragenen Unternehmen mit einer Phantasiebezeichnung allerdings nicht.

Es ist daher sinnvoll, bei einer neuen Geschäftsbeziehung den Partner auf diesen Umstand hinzuweisen. Z.B. eine Kopie des Bescheids mit dem die UID zugeteilt wurde.