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Umsatzsteuer-Befreiung für Schutzmasken

Bis 31.12.2021 verlängert

Nach den Beschlüssen des Nationalrats wird die Steuerbefreiung für den inländischen Kauf sämtlicher Schutzmasken (Mund-Nasen-Schutz, wie etwa FFP2-Masken, Einmal-Masken oder Stoffmasken) bis 31.12.2021 verlängert.  

Das Gesetz sieht vor, dass Lieferungen von Schutzmasken, die nach dem 22.1.2021 und vor dem 1.1.2022 ausgeführt werden, steuerfrei gehalten werden. Die Befreiung gilt für Lieferungen im Inland und für innergemeinschaftliche Erwerbe. Es handelt sich dabei um eine echte Steuerbefreiung, was bedeutet, dass dem Unternehmer der Vorsteuerabzug aus dem Erwerb der entsprechenden Schutzmasken weiterhin zusteht. Die Bestimmung führt auch dazu, dass der Eigenverbrauch bzw. die unentgeltliche Weitergabe steuerfrei bleiben.

Die Einfuhr der Schutzmasken ist dagegen nicht steuerbefreit. 

Im Falle, dass Rechnungen für die Lieferung von Schutzmasken nach dem 22. Jänner mit Umsatzsteuer ausgestellt wurden, sind diese zu berichtigen. Ein eventuell geltend gemachter Vorsteuerabzug könnte nämlich von der Finanzverwaltung aufgrund der Regelung untersagt werden. Es ist auch zu beachten, dass der liefernde Unternehmer die Umsatzsteuer kraft Rechnung schuldet, auch wenn der Steuersatz für die entsprechenden Masken im genannten Zeitraum 0 % beträgt. 

Das Formular der Umsatzsteuer-Voranmeldung wurde nicht geändert, obwohl dieses kein Feld für innergemeinschaftliche Erwerbe mit einem Steuersatz von 0 % vorsieht. Der Eintrag erfolgt daher unter den Kennziffern für steuerfreie innergemeinschaftliche Erwerbe 070 und 071. Analog dazu sind für Lieferungen die Kennziffern 000 und 015 (vorgesehen für echt steuerbefreite Umsätze) in der Umsatzsteuervoranmeldung zu verwenden.