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Umsatzsteuerliche Änderungen für die Veranlagung 2017

Wesentliche Neuerungen für die Umsatzsteuererklärung 2017 im Überblick

Die Umsatzsteuererklärung 2017 muss grundsätzlich bis 30. April 2018 bzw. bei elektronischer Übermittlung per Finanz Online bis 30. Juni 2018 eingereicht werden. Sofern Sie steuerlich vertreten sind, ist die Abgabefrist im Regelfall länger. Darüber hinaus kann die Abgabefrist auch auf begründeten Antrag verlängert werden.

Im Folgenden finden Sie eine kompakte Übersicht über die umsatzsteuerlichen Neuerungen durch das Abgabenänderungsgesetz 2016, welche bereits für die Umsatzsteuerveranlagung 2017 von Bedeutung sind: 

Immobilien

Der Grundstücksbegriff im Umsatzsteuergesetz wurde an jenen des Unionsrechts angepasst. Für die betriebliche Praxis führt dies dazu, dass bei bestimmten Sachverhalten der Anwendungsbereich von grundstückspezifischen Bestimmungen nun weiter gefasst ist. Auswirkungen können sich insbesondere in folgenden Bereichen ergeben: Lieferung von Grundstücken, Vermietung und Verpachtung, sonstige Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück, Vorsteuerberichtigungszeitraum, Aufbewahrungszeitraum für Aufzeichnungen und Unterlagen.

Kurzfristige Geschäftsraumvermietung

Die kurzfristige Geschäftsraumvermietung (z.B. kurzfristige Vermietung von Seminarräumen eines Hotelbetreibers) während eines ununterbrochenen Zeitraums von nicht mehr als 14 Tagen wird nunmehr von der Umsatzsteuerbefreiung ausgenommen, wenn der vermietende Unternehmer das Grundstück sonst nur zur Ausführung von Umsätzen, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen, für kurzfristige Vermietungen oder zur Befriedigung eines Wohnbedürfnisses verwendet.

Kleinunternehmerregelung

Seit 2017 bleiben bei der Prüfung, ob die Umsatzgrenze von 30.000 Euro überschritten wird, nicht nur Umsätze aus Hilfsgeschäften (einschließlich Geschäftsveräußerungen) außer Ansatz, sondern auch bestimmte weitere steuerfreie Umsätze.

Ausfuhrnachweise

Anpassung der Nachweiserfordernisse an den Unionszollkodex (gilt bereits seit 1.5.2016).

Vorsteuerberichtigung

Seit 2017 entfällt eine Vorsteuerberichtigung dann, wenn der Betrag, um den der Vorsteuerabzug für einen Gegenstand für das Kalenderjahr zu berichtigen ist, 60 Euro nicht übersteigt. Das bedeutet, dass nicht mehr der ursprüngliche Vorsteuerbetrag für die Bagatellgrenze relevant ist, sondern der effektiv im jeweiligen Jahr zu berichtigende Betrag.

Reiseleistungen

Das Inkrafttreten der mit dem Abgabenänderungsgesetz 2015 eingeführten Neuregelung im Zusammenhang mit der Besteuerung von Reiseleistungen wurde auf den 1. Mai 2019 verschoben.

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