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Meisterprüfung Bäcker

Informationen zur Meisterprüfung Bäcker in der Steiermark

ZULASSUNG ZUR MEISTERPRÜFUNG
 

Als einzige Zulassungsvoraussetzung für den Prüfungsantritt ist die Volljährigkeit

(vollendetes 18. Lebensjahr) vorgesehen!

  
INHALTE DER MEISTERPRÜFUNG

 (Verordnung der Bundesinnung der Bäcker in Kraft getreten mit 01.03.2007)

 

Die Meisterprüfung Bäcker besteht aus 5 Modulen:

 

Modul 1 (Fachlich praktische Prüfung)

 

2 Prüfungsgegenstände:

 
  1. Teil A (Dauer: 45 Minuten max. 1 Stunde)

Teil A wird durch den Nachweis des erfolgreichen Abschlusses einer einschlägigen Lehrabschlussprüfung oder durch den Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der Meisterschule Müller, Bäcker, Konditoren mit dem Schwerpunkt Bäcker, oder einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule oder einer Sonderform dieser Lehranstalten, deren Ausbildung in einem für das Handwerk Bäcker spezifischen Schwerpunkt liegt, ersetzt.

Folgende Arbeitsproben sind herzustellen und zu präsentieren:

  1. Kleingebäck aus 30 Teigstücken:        
    1. 10 Salzstangerl
    2. 10 Hangeschlagene Semmeln
    3. 5 Flösserl oder Striezerl
    4. 5 Brezeln

 

  1. Plunderteiggebäck aus 1 kg Teig + 400 g Ziehfett tourieren:
    1. 30 Stück – 5 Sorten sind herzustellen


      
  1. Teil B (Dauer: 5 1/4 max. 7 Stunden)

(Die Aufgabenstellung besteht aus 5 Arbeitsproben a) Brot (Sauerteigbrot und Sonderbrot), b) Gebäck (Kleingebäck), c) Feinbackware (süßer Hefeteig und Plunder- oder Blätterteiggebäck), d) Backwaren aus Massen, e) Imbisse und dem Meisterstück)

 

Folgende Arbeitsproben sind herzustellen und zu präsentieren:

 


Modul 1 - Teil B:

 

Die praktische Prüfung Modul 1 – Teil B umfasst einen Zeitraum von 5 Stunden 15 Minuten und darf maximal 7 Stunden betragen.

 

Das Modul 1 – Teil B besteht aus dem Meisterstück und 5 Arbeitsproben (s. Verordnung der Bundesinnung der Bäcker in Kraft getreten mit 01.03.2007), welche nach eigenen Rezepten herzustellen und zu präsentieren sind.

 

Der Prüfungskandidat hat die hergestellten Produkte verkaufsfördernd zu präsentieren. Präsentations- und Dekorationsmaterialien dürfen verwendet werden. Ein Tisch für die Präsentation wird zur Verfügung gestellt.

 

Der Prüfungskandidat hat eine Aufstellung aller mit Materialpreisen verwendeten Rezepte (Materialkalkulation) sowie eine detaillierte Arbeitszeiteinteilung bei Prüfungsbeginn der Kommission vorzulegen.

  

Der Prüfungskandidat hat die erforderlichen Materialien, Kleingeräte, Backformen, Arbeitskleidung sowie Präsentationshilfen zur Prüfung mitzubringen.

 

Meisterstück:

 

Meisterliches Schau- oder Dekorstück aus essbaren Materialien. Es dürfen keine mitgebrachten Dekorteile verwenden werden.

 

Arbeitsproben:

  1. Brot:  a) Sauerteig

b) Brotteig

  1. Gebäck (Kleingebäck)
  2. Feinbackwaren:     a) Süßer Hefeteig

b) Plunder- oder Blätterteig

  1. Backwaren aus Massen
  2. Imbisse

Die Arbeitsproben sind im Einzelnen wie folgt herzustellen:

 

Ad 1.) Brot

  1. Sauerteigbrot:

Herzustellen sind 8 Stück Roggenmischbrote mit 1 kg Ausbackgewicht in einer 3-stufigen Sauerteigführung.

  1. Brotteig (Sonderbrot „andere Brotsorten“ laut Codex – Kapitel B 18)

(z.B.: Vollkorn-, Schrot-, Leinsamen-, Körndlbrote)

5 kg Gesamtteig sind in gefälliger, sinnvoller Größe zu verarbeiten. Die Rezeptur des Sonderbrotes ist bei Bedarf mit einem Quellstück oder Brühstück herzustellen (Vortag).

Fertige Vormischungen dürfen nicht verwendet werden!

 

Ad 2.) Gebäck (Kleingebäck)

 

Aus 3 Pressen Weizenteig ist von Hand geformt herzustellen:

 

         30 Stück       Handgeschlagene Semmeln

         10 Stück       Salzstangerl

         10 Stück       Flösserl oder Striezerl

         10 Stück       Weckerl geschlagen (z.B.: Kümmel)

         10 Stück       Brezen

         10 Stück       Langsemmeln

         1 x 10 Stück  diverse regionale Gebäckformen nach freier Wahl

 

Ad 3.) Feinbackwaren

  1. Süßer Hefeteig

Aus 2 Pressen zu je 1,6 kg Teiggewicht sind herzustellen:

 

20 Stück a´ 4 Sorten – 5 Kipferl, 5 Ornamentale, 5 2er-Zöpfe, 5 2er-Knöpfe)

   

Modul 2 (Fachlich mündliche Prüfung)

 

2 Prüfungsgegenstände:

 
  1. Teil A (Dauer: mind. 20 max. 30 Minuten)

Teil A wird durch den Nachweis des erfolgreichen Abschlusses einer einschlägigen Lehrabschlussprüfung oder durch den Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der Meisterschule Müller, Bäcker, Konditoren mit dem Schwerpunkt Bäcker, oder einer mindestens dreijährigen berufsbildenden Schule oder einer Sonderform dieser Lehranstalten, deren Ausbildung in einem für das Handwerk Bäcker spezifischen Schwerpunkt liegt, ersetzt.

 
  1. Teil B (Dauer: mind. 40 max. 60 Minuten)
  

Modul 3 (Fachlich schriftliche Prüfung)

 

2 Prüfungsgegenstände:

 

1.  Planung, Kostenrechnung und Lohnverrechnung

2.  Fachkunde, Fachrechnen und branchenrelevante Rechtsvorschriften

 

Die Prüfung hat 5 Stunden zu dauern.

 

Folgende positiv abgeschlossene Ausbildungen ersetzen die fachlich schriftliche

Prüfung:       a) Meisterprüfung für das Handwerk Konditoren,

b) Nachweis einer erfolgreichen Absolvierung der Meisterschule Müller, Bäcker, Konditoren mit dem Schwerpunkt Bäcker (mind. 5 Std. Klausurarbeit),

c) Positiv abgeschlossene mindestens fünfjährige höhere Schule oder deren Sonderformen, deren Ausbildung in den Bereichen Wirtschaft oder Tourismus mit einem für das Handwerk Bäcker spezifischen Schwerpunkt liegt.

 

Modul 4 (Ausbilderprüfung)

 

Das Modul Ausbilderprüfung berechtigt zur Ausbildung von Lehrlingen und beinhaltet pädagogische, psychologische und rechtliche Bereiche. Als einzige Zulassungsvoraussetzung für den Prüfungsantritt ist die Volljährigkeit (vollendetes 18. Lebensjahr) vorgesehen!

Verschiedene schulische Ausbildungen oder abgelegte Prüfungen (z. B. Ausbildertraining im WIFI mit abschließendem Fachgespräch, Unternehmerprüfung, Werkmeisterschule, etc.) ersetzen die Ausbilderprüfung.

 

Nach erfolgreicher Ablegung der Module 1 – 4 ist man damit gemäß

§ 20 Abs. 2 GewO 1994 berechtigt, sich als „Meister“ mit Beziehung auf das betreffende Handwerk zu bezeichnen.

  

Modul 5 (Unternehmerprüfung)

 

Für die Unternehmerprüfung gibt es keine Zulassungsvoraussetzungen. Die Unternehmerprüfung beinhaltet die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse für die Unternehmensführung.

Verschiedene abgelegte Prüfungen oder schulische Ausbildungen ersetzen die Unternehmerprüfung (z. B. Lehrabschlussprüfung in einem kaufmännischen Lehrberuf, Handelsschule, Handelsakademie, HTL etc.)

  

Wiederholung

 

Nur jene Gegenstände, die negativ bewertet wurden, sind zu wiederholen

   
ANMELDUNG – ANMELDESCHLUSS
 

Für die Anmeldung ist das Anmeldeformular mit den erforderlichen Unterlagen bis spätestens 6 Wochen vor dem ersten Prüfungstag einzureichen.

 

Nutzen Sie unser Online – Anmeldeservice auf wko.at/stmk/meister/anmeldung


Zu den Prüfungsterminen in der Steiermark

 
KOSTEN
 
Modul 1 Teil A: 21,--
Modul 1 Teil B: 186,--
Modul 2 Teil A: 11,--
Modul 2 Teil B: 92,--
Modul 3: 52,--
Unternehmerprüfung: 300,--
Ausbilderprüfung: 100,--
Benützungsentgelt richtet sich nach den angemeldeten Kandidaten  
  
AUSSTELLUNG MEISTERPRÜFUNGSZEUGNIS
 

Alle Module können in beliebiger Reihenfolge abgelegt werden. Es ist allerdings nicht möglich, sich nur für einzelne Prüfungsgegenstände anzumelden. Für jedes positiv absolvierte Modul wird ein Modulzeugnis ausgestellt. Nach Absolvierung bzw. Ersatz aller Module, wird Ihnen von der Meisterprüfungsstelle ein Gesamtzeugnis ausgestellt.

 

Weitere Informationen zur Meisterprüfung:

 

Markus Scherübl

Wirtschaftskammer Steiermark

Prüfungsreferent

Meisterprüfungsstelle

A-8021 Graz, Körblergasse 111-113

T 0316 601 475

F 0316 601 253

markus.scheruebl@wkstmk.at

W http://wko.at/stmk/meister