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10. Leitbetriebekonferenz in der WKO Deutschlandsberg

Globaler Wandel – regionale Auswirkungen

Die Leitbetriebekonferenz der WKO-Regionalstelle Deutschlandsberg bildete den Rahmen für einen höchst interessanten Vortrag von Univ.Prof. Karl Rose, Direktor des Weltenergierates. Er ging in seinen Ausführungen auf den globalen Wandel und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft ein.

 

Gastgeber RSO Manfred Kainz konnte dazu u.a. NAbg. Werner Amon, WK-Direktor Dr. Karl Heinz Dernoscheg, Bürgermeister Mag. Josef Wallner, den Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG Burghard Kaltenbeck, die Regionalstellenobmann-Stellvertreter Gernot Hiebler und Johann Pirker, Bezirkshauptmann Dr. Helmut-Theobald Müller, AMS-Geschäftsstellenleiterin Dr. Michaela Sahin sowie Dir. Eduard Langmann von der BHAK neben vielen bedeutenden Firmenvertretern des Bezirkes begrüßen.

 

Anhand von vier Bereichen zeigte Rose auf, wie sich Alltag und Wirtschaftsleben etwa auch in der Region Südweststeiermark nachhaltig verändert haben. Finanzkrise, Klimawandel, alternde Gesellschaft und Migration sind die Themen, die sowohl die Bevölkerung als auch die Politik beschäftigen.

Er zeichnete vorab ein eher düsteres Zukunftsbild: „Es sind so viele Unsicherheiten zugleich zu bewältigen, dass es schwer ist eine Prognose aufzustellen. Die Welt ist im Umbruch, was viele Risiken, aber auch Möglichkeiten in sich birgt“, verkündete Rose und zeigte auf, dass etwa die Abhängigkeit der deutschen Automobilindustrie vom schwächelnden chinesischen Markt sofort auch steirische Zulieferbetrieb zu spüren bekommen.

„Es muss uns klar sein, dass wir in der Region für bereits gesättigte Märkte produzieren. Das heißt, dass wir nur mit Qualität und Innovation punkten können“. Die Aussichten für die Zukunft, die Wirtschaft 2020 sind laut Rose folgende: kein Zahlenwachstum mehr, Komfort-Service-Dialog werden wichtiger, Nischenmärkte, Innovationsgeist und vor allem Kooperationen sollten in jedes Leitbild regionaler Unternehmen aufgenommen werden.

 

Lasse Kraack hat als Geschäftsführer des EU Regionalmanagements Südweststeiermark das neue Leitbild kurz vorgestellt. Als Ausgangspunkte nannte er die demografische Entwicklung in der Region, die vor allem in den Randbereichen von Stagnation und Abwanderung betroffen sei. Als zukunftsweisende Lebensadern stellte Kraack die großen Infrastruktur-Achsen in den Mittelpunkt. Nämlich von Wildon bis Spielfeld, die durch die Südbahn und die A 9 bestimmt sind, und künftig die Koralmbahn mit der L 601 durch das Laßnitztal. „Eine klare Forderung ist eine bessere Verbindung zwischen den Regionalzentren Deutschlandsberg und Leibnitz“, betonte Kraack.

 

In der anschließenden Diskussion wurden aktuelle Fragen wie z.B. Flüchtlingswelle, Mindestsicherung und regionales Unternehmertum diskutiert.

Erfreulicher Weise betonte Michael Stahl als Sprecher der Epcos, dass man alles daran setzen werde, den Standort Deutschlandsberg zu erhalten.


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