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Schilcherland Steiermark - Synergien und Kooperationen sind der Schlüssel zum Erfolg

Auf Einladung des Tourismusverbandes Schilcherland Steiermark und der WKO Regionalstelle Deutschlandsberg trafen sich zahlreiche Touristiker und Tourismusinteressenten in Bad Gams zum Sommerfest, um sich dabei auch inhaltlich über das erste Jahr des „neuen“ Verbandes Schilcherland Steiermark zu informieren.

Gruppenbild
© Guido Lienhardt

Bad Gams, 26.08.2019. Der Veranstaltungssaal im Gamsbad platzte aus allen Nähten, so groß war das Interesse an der Arbeit der neuen Tourismuskommission, die seit einem Jahr tätig ist. Obmann Ewald Zarfl und Geschäftsführerin Stefanie Schmid berichteten über die zahlreichen Aktivitäten und Projekte, die bereits initiiert wurden. Einerseits geht man bei der Bewerbung der Region Schilcherland Steiermark klassische Wege im Radio und in den Printmedien, wobei als Zielgruppe sowohl der Tages- wie auch der Urlaubsgast angesprochen werden. Andererseits nutzt man Onlinekanäle und die sozialen Netzwerke, um besser wahrgenommen zu werden. „Ideen ohne Werbung und Marketing haben keine Wirksamkeit“, so GF Stefanie Schmid. Ziel ist es, künftig mit gebündelten Angeboten als Ganzjahresdestination Wander-, Radfahr- und vor allem Kulinarikgäste in die Region zu „locken“. All diese Maßnahmen schlagen sich bereits in einem Nächtigungsplus von 7,6% von Jänner bis Mai 2019 im Vergleich zum Vorjahr nieder. Jährlich nächtigen ca. 110.000 Gäste in der Region des Tourismusverbandes Schilcherland Steiermark.

WKO-Regionalstellenobmann Manfred Kainz lobte (auch als ehemaliger Tourismusobmann) die Anstrengungen der regionalen Verbände und der Wirtschaftskammer, aber speziell die der Bürgermeister, die die Chancen eines größeren Verbandes nach diversen Gesprächen erkannt hatten.

Die Wirtschaftskammer hat sich hier vehement für den effizienten Einsatz der Mittel aus den Tourismusinteressentenbeiträgen eingesetzt und die Fusionierung der beiden Verbände Schilcherland Deutschlandsberg und Stainz/Reinischkogel massiv unterstützt. Der neue Verband vertrage aber durchaus noch eine Aufstockung, so Kainz.

Tourismus-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl ging in ihren Ausführungen auf das Bestreben des Landes ein, die Kräfte und vor allem Budgets der unzähligen Tourismusverbände noch mehr zu bündeln. Von Seiten des Landes werden u.a. für einen verbesserten Auftritt der steirischen Regionen die Installation von sogenannte „Tourismuscoaches“ unterstützt, die Betriebe bei der Digitalisierung ihres Angebotes gezielt unter die Arme greifen. Ziel muss es sein, vom Kirchturmdenken wegzukommen. „Wenn der Gast in einem 150-km-Radius denkt, dürfen die Verbände nicht in 15-km-Einheiten agieren“, so der allgemeine Tenor.

Sehr interessant war der Vortrag von Mathias Schattleitner vom Tourismusverband Schladming-Dachstein. Dort agiert man zwar im Konzert der Großen und sehr international, aber das Geheimnis des Erfolges liegt in der Zusammenarbeit von sieben Verbänden, was vor allem ein höheres Budget und somit mehr markingtechnische Möglichkeiten bietet. Ein Prinzip, das sich auch auf den Tourismusverband Schilcherland Steiermark übertragen lässt.

Zu Wort kamen im Rahmen des Festes natürlich auch die vier Bürgermeister bzw. Vizebürgermeister der Tourismusregion – Deutschlandsberg, Frauental, Stainz und St. Stefan o.St. – die den gemeinsamen Auftritt begrüßen und sich mit den Tourismusbetrieben über steigende Gästezahlen freuen.

Beim schmackhaften Büffet, natürlich begleitet von einem Glas Schilcher und der jazzigen Musik von Hans Lechner mit seiner Band, konnten die interessierten Gäste noch entspannt netzwerken.
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