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China-Tag "Doing Business" in und mit China

17.05.2019 im Bundesschulzentrum Deutschlandsberg

Unter dem Motto „China meets Deutschlandsberg“ hatten die Wirtschaftskammer-Regionalstelle Deutschlandsberg und das Konfuzius-Institut Graz zu einer Podiumsdiskussion in das städtische Bundesschulzentrum geladen. Dabei berichteten namhafte Unternehmer über ihre Geschäftserfahrung mit der fernöstlichen Großmacht.

Gastgeber WKO RST-Obmann Manfred Kainz konnte zu diesem informativen Abend zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Bildungsbereich begrüßen. Zwar nicht am Podium, trotzdem mit einigen Anekdoten im Gepäck und Bildern unter dem Motto „East meets west“, waren auch die Krimiautorin Claudia Rossbacher und Künstler-Gatte Hannes Rossbacher mit dabei. Ebenfalls im Publikum Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller und Bgm. Josef Wallner.

Wan Jie Chen, Leiter des Konfuzius-Institutes und vom Land Steiermark als bekannter „Fernost-Steirer“ ausgezeichnet, gab Einblick in die Seele und das Denken der Chinesen. „China bleibt, auch wenn es international agiert, sehr stolz. Trotzdem sollte man beim geschäftlichen Umgang beachten, was chinesischen Partnern sehr wichtig ist, nämlich die drei „G“s: Gesicht bewahren, Geduld zeigen und Guanxi (persönliche Beziehungen) nutzen“, erzählte Chen. Christoph Kovacic (WISP Komponenten), Hans Jörg Gasser (Mechatronik Systems), Johann Reiterer (TDK Electronics), Andreas Gerstenmayer (AT&S), Gerold Grill (SVI Austria) und Manfred Kainz (TCM International) berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen und Investitionen in China.

Fazit: China entwickelt sich rasant weg vom langjährigen „Kopieren“, wird zusehends innovativer (Automatisierung nimmt trotz Billigarbeitskräften zu) und setzt immer öfter auf Qualität. Wenn man mit dem Wirtschaftsriesen zu tun hat, sollte man grundsätzlich in größeren Dimensionen denken - und sollte der Begriff „regional“ fallen, muss einem klar sein, dass in China dabei zig Millionen Menschen angesprochen werden. Und dem Land geht trotz Überbevölkerung die Elite nicht aus: Jedes Jahr beenden etwa sieben Millionen junge Leute ihr Studium und werden vom Staat nach Möglichkeit mit entsprechenden Jobs versorgt. Außerdem, was sehr erfreulich ist – Österreich ist in China als Partner sehr beliebt, allerdings noch immer mit dem Image von Sisi, Sound of Music, Mozartkugeln, Bergen und Schnee. In Sachen Wirtschaft gibt es noch Aufholbedarf bzw. aber auch große Chancen.

China-Tag
© WKO DL v.l.n.r.:DI (FH) Andreas Gerstenmayer (AT&S), DI Johann Reiterer (TDK), Mag. Hans-Jörg Gasser (MSG), Dr. Wan Jie Chen, Bgm. Mag. Josef Wallner, RSO KommR. Manfred Kainz, Bezirkshauptmann Dr. Helmut-Theobald Müller