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Leitbetriebekonferenz Deutschlandsberg

Stelldichein der regionalen "Big Player"

Bei der Leitbetriebekonferenz der namhaftesten Unternehmen des Bezirkes Deutschlandsberg wurden aktuelle Problemstellungen, mit denen die regionale Wirtschaft täglich konfrontiert ist, im Beisein von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl aufgezeigt und diskutiert.

Das Burg-Restaurant Deutschlandsberg bot den Rahmen für eine Diskussionsrunde der besonderen Art. Unternehmen wie TDK, TCM, Kendrion, Heilbad Schwanberg, G.L. Pharma, Fuchshofer, Eberhard, Lagerhaus, Wallner, Hubmann uvm., aber auch die Bezirkshauptmannschaft und das AMS hatten Vertreter entsandt, um aufzuzeigen, wo der „wirtschaftliche“ oder „bürokratische“ Schuh drückt. Die Anwesenheit von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl wurde zusätzlich zum Anlass genommen, ihr jede Menge Anregungen, Ideen, kleinere Beschwerden und Impulse mit nach Graz zu geben, wo sie (Hoffentlich) entsprechend aufgearbeitet und behandelt werden sollen.

Gastgeber RST-Obmann Manfred Kainz bedankte sich für die rege Teilnahme, repräsentierten die anwesenden Firmen doch knapp 3.000 von insgesamt 17.113 Beschäftigten im Bezirk. Die guten Wirtschaftsdaten des Bezirks (nur 5,6% Arbeitslosenquote, hohes Durchschnittseinkommen, damit auch über dem Steiermarkschnitt) sollen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es vielerorts Verbesserungspotential gebe, so der Tenor der Firmenvertreter.

Folgende Themen wurden angesprochen, erläutert und als „Problem“ eingestuft: Abwanderung, Hochschulausbildung vor Ort, Arbeitszeitflexibilisierung, Betriebsnachfolge, Firmenkindergarten im Industriegebiet, Rahmenbedingungen und Image bzw. Relevanz der Lehrlinge und die Überbürokratie. LR Eibinger-Miedl freute sich über die zahlreichen Anregungen und stellte dem gegenüber neue Initiativen des Landes vor, die die Wirtschaft unterstützen sollen. So werde massiv in die Datenleitungsinfrastruktur (Breitband), in die Digitalisierung verschiedenster Bereiche, in Micro-ÖV-Systeme und aktuell in die Regionalentwicklung investiert. 

„Wir müssen die Regionen stärken, um der Abwanderung in die Ballungsgebiete entgegenzuwirken“, betonte Eibinger-Miedl. Bei der SFG - der steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft - gibt es künftig neu einen Regionalbonus sowie eine eigene Förderschiene für Nahversorger. Die neue Landesrätin bekräftigte weiters ihre Kernthemen für die nächste Zeit: Mehr Internationalisierung, somit Stärkung des Exports, Strategien gegen den Fachkräftemangel, die Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,8% hochhalten und einen gemeindeübergreifenden Masterplan für regionale Wirtschafts- und Tourismuskonzepte. Auch der IT-Sicherheit gegen Cyberkriminalität müsse man künftig mehr Aufmerksamkeit und Mittel widmen, so Eibinger-Miedl.

Sie sprach sich auch dafür aus, eine Leitbetriebekonferenz wie in Deutschlandsberg auch in anderen Bezirken zur fixen Einrichtung zu machen.

Leitbetriebekonferenz
© WKO DL v.l.n.r.: RSO Kainz und LRin Eibinger-Miedl im Gespräch.