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Regio Tour 2019

Wirtschaftskammer fordert raschen Baubeginn notwendiger Infrastrukturprojekte

Regio Tour 2019
© Guido Lienhart

Wachsender Zuzug, steigende Gründungszahlen und viele junge Erwerbstätige sind erfreuliche Impulse für die Region Südsteiermark, die es gleichzeitig notwendig machen, möglichst schnell die infrastrukturelle Basis für dieses Wachstum zu schaffen. Die Wirtschaftskammer plädiert daher für die rasche Umsetzung dringender Infrastrukturprojekte, wie z.B. einer raschen Lösung beim beschrankten Bahnübergang in Wildon und dem raschen Ausbau der seit Jahren überlasteten A9 zwischen Graz und Spielfeld auf drei Spuren.  

Als besonders dringende Vorhaben werden aus Sicht der Wirtschaftskammer Steiermark die A9, die vollkommen ausgelastete Bahnstrecke zwischen Werndorf und Marburg sowie das Nadelöhr am beschrankten Bahnübergang in Wildon eingestuft. Neben vorausschauendenden verkehrstechnischen Lösungen ist ebenso der Ausbau der digitalen Infrastruktur ein wesentlicher Standortfaktor für die Zukunft. Die einzelnen Projekte müssen jetzt zeitnah gelöst werden,
einzelne vage Vorprojekte bringen uns hier nicht weiter", so Wirtschaftskammer Präsident Josef Herk.  

Beim Nadelöhr „Bahnübergang Wildon“ kommt es aufgrund der Lage mitten im Ort immer wieder zu Staus und damit zu einer Behinderung im Werk- und Berufsverkehr. „Mit einer Landesstraßenbrücke im Süden könnte die aktuelle Verkehrssituation unmittelbar entschärft werden, lokale Gewerbe- und Industriebetriebe und auch Pendler würden enorm profitieren. Zudem würde die Anbindung an das Stiefingtal deutlich verbessert und der Standort damit insgesamt aufgewertet“, so WKO-Regionalstellenobmann Johann Lampl. Betroffene Unternehmer wie Dr. Gilbert Frizberg von den Hereschwerken begrüßen die bereits angedachten Vorprojekte, kritisieren jedoch, dass die Realisierung erst für 2030 geplant ist. „Wildon braucht eine Umfahrung, um überlebensfähig zu bleiben. Sowohl die heimische Wirtschaft als auch die Bevölkerung wünscht sich in dieser Frage eine rasche Lösung, Aber, und das ist das Wichtigste, alles muss von oben koordiniert werden!", Frizberg.  

Das Verkehrsaufkommen auf der A9 hat in den letzten Jahren die Kapazitätsgrenzen überschritten. Auf Teilstrecken wurde bereits jetzt ein Verkehrsaufkommen von mehr als 60.000 Fahrzeugen pro Tag. Zurückzuführenden ist dies auf den stetig wachsenden Pendlerverkehr und die für die Güterlogistik immer wichtigere Strecke zum Terminal Werndorf. Seitens der ASFINAG wurde bereits eine Studie für den Ausbau der A9 von Graz bis Hengsberg ausgearbeitet, ein Ausbautermin wurde für das Jahr 2024 ins Auge gefasst. Die Wirtschaftskammer setzt sich dafür ein, dass die Ausbaupläne auf die gesamte Strecke Graz-Spielfeld ausgedehnt werden.  

Weiters würde ein Vollausbau der Bahnstrecke zwischen Werndorf und Spielfeld bzw. Marburg die verkehrstechnisch geforderte Region Südsteiermark entlasten. Ein durchgehend zweigleisiger Ausbau der Pyhrn-Schober-Achse zwischen Werndorf und Marburg könnte deutliche Verbesserungen im Bereich der Logistik- und Pendlerverflechtungen mit sich bringen.