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Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung

Durch die neuerliche Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung bis 31.12.2018 können Bürgermeister auch weiterhin öffentliche Aufträge unter 100.000 Euro frei an Betriebe der Region verteilen. Ohne diesen Kraftakt wäre die Wertgrenze für die Direktvergabe mit Jahresende auf 40.000 Euro gesunken. Gleiches gilt für die sogenannten nicht-offenen Verfahren. Dabei können Bauaufträge in einer Höhe von bis zu einer Million Euro ohne langwieriges Verfahren vergeben werden. Ohne Verlängerung wäre es zu einem Rückfall auf 120.000 Euro gekommen.

 
Ein Damoklesschwert, dem nun die Schneid genommen wurde, was WK-Präsident Josef Herk erleichtert aufatmen lässt. "Die steirischen Gemeinden sind ein wichtiger Partner der Wirtschaft, sie tätigen jedes Jahr Investitionen in der Höhe von rund 250 Millionen Euro. Das sichert mehr als 3000 Arbeitsplätze in unserem Bundesland“, so Herk.
 
Auch Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann stößt ins selbe Horn: "Die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung ist ein wichtiges Signal für unsere Klein- und Mittelbetriebe.“ Allerdings müsse dieses Signal nun auch langfristig abgesichert werden. "Es ist an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Die Verordnung muss zu einem dauerhaften Instrument werden“, fordert Johann Lampl, WK-Regionalstellenobmann Südsteiermark und jahrelanger Vorkämpfer in dieser Causa.
 
 
Was bedeutet die Verlängerung für die Steirische Wirtschaft?
 
Durch die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung bis zum 31. Dezember 2018 können Aufträge im Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbereich bis zu einem Wert von 100.000 Euro direkt an geeignete, leistungsfähige und zuverlässige Unternehmen vergeben werden. Davon profitieren insbesondere kleinere Unternehmen sowie Nahversorger in den Regionen.
 

Darüber hinaus wird auch der Schwellenwert für das sogenannte "nicht offene Verfahren ohne Bekanntmachung" bei Bauaufträgen von 1 Million Euro verlängert. Allerdings müssen auch hier laut Bundesvergabegesetz mindestens drei befugte, leistungsfähige und zuverlässige Unternehmen zur Angebotslegung eingeladen werden, womit ein fairer Wettbewerb um den jeweiligen Auftrag garantiert ist.