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Die Alm ist keine Streichelzoo

Verhalten bei Begegnung mit Weidetieren

Wie schätze ich das Verhalten von Weidetieren richtig ein? Worauf muss ich achten, wenn ich beim Wandern einer Herde von Kühen begegne? Wie erkenne ich ein Drohverhalten von Rindern?

Wenn Wanderer auf Almvieh treffen ist eine gewisse Vorsicht geboten. Um eventuell gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten Verhaltensweisen der Almtiere bekannt sein und dazu einige Empfehlungen beachtet werden.

Ratgeber für empfohlenes Verhalten

Die Landwirtschaftskammer Tirol stellt einen Folder mit Empfehlungen für das richtige Verhalten bei Begegnungen mit Weidetieren zur Verfügung.

Empfehlungen zur bestmöglichen Vermeidung von Konflikten

  • Wenn es nicht unbedingt nötig ist, weidenden Tieren nicht zu nahe kommen und vor allem Kälber weder streicheln noch füttern!
  • Zeigt eine Herde Unruhe oder werden Wanderer bereits von Tieren fixiert, unbedingt Abstand halten! Lieber einen Umweg in Kauf nehmen
  • Halten sie Ihren Hund an der Leine und verhindern sie, dass dieser der Herde zu nahe
    kommt oder diese jagen will. Hunde gleichen potenziellen Feinden, insbesondere von
    Jungtieren, und werden daher oft gerade von Muttertieren angegriffen. Leinen Sie Ihren
    Hund dann ab, wenn ein Angriff eines Rindes abzusehen ist. Im Gegensatz zum Menschen sind Hunde schnell genug, um Angriffen auszuweichen. Dadurch wird auch vom Hundehalter abgelenkt, sodass dieser den Gefahrenbereich verlassen kann!


Wenn es trotzdem zu gefährlichen situationen kommt

Bewahren sie Ruhe und laufen sie nicht davon! Versetzen sie dem Rind im absoluten Notfall mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase. Andernfalls gehen sie langsam
und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren. Das ist der einzig richtige Weg, mit einer gefährlichen Begegnung umzugehen.

Weitere Informationen sowie den Folder "Eine Alm ist kein Streichelzoo" finden Sie auch hier.

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