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Corona-Kurzarbeit: Aktuelle Informationen zur Phase III

Alle Betriebe können Kurzarbeitsanträge ab 1.11. bis zum Ende des Lockdowns einbringen

Alle Betriebe können Kurzarbeitsanträge mit einem Beginn ab 01.11.2020 bis zum Ende des Lockdowns (derzeit 06.12.2020) einbringen. Wurden bereits Kurzarbeitsanträge gestellt und ist nun eine Änderung im Sinne einer weiteren Herabsetzung der Arbeitszeit erforderlich, können Änderungsbegehren auf Erhöhung des maximalen Arbeitszeitausfalls auf über 70 Prozent bis zum Ende der vereinbarten Kurzarbeitsperiode eingebracht werden (Beilage 2 der SP-V 8.0 ist erforderlich).

Die Bestätigung durch den Steuerberater in den direkt vom Lockdown betroffenen Branchen ist nicht erforderlich. Für alle Unternehmen, die nur (ausschließlich!) für die Zeit des Lockdowns Kurzarbeit beantragen, entfällt ebenfalls die Unterschrift des Steuerberaters.
 
Jedenfalls ist die Beilage 1 der Sozialpartnervereinbarung zur prognostizierten Umsatzentwicklung auszufüllen!
 
Arbeitszeitausfall von durchschnittlich mehr als 90 Prozent ist für Betriebe der vom Lockdown betroffenen Branchen zulässig, wenn und soweit sie während des Lockdowns nicht arbeiten bzw. weniger als 10 Prozent Arbeitszeit erreichen. Die dafür nötige Änderung in den AMS Richtlinien ist in Vorbereitung.

Die vom Lockdown betroffenen Betriebe müssen zunächst 90 Prozent Arbeitszeitausfall beantragen und werden in der Folge - während der Zeit des Lockdowns - mehr Ausfallstunden abrechnen können.

Bei einer Reduktion der Arbeitszeit ist unbedingt der Prozentsatz durchgängig in der SPV und in der Beilage 2 anzugeben. Vergessen Sie weiters nicht die Unterschriften ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die firmenmäßige Zeichnung. Fehlen diese Angaben, ist das AMS verpflichtet, einen Verbesserungsauftrag zu erteilen!

Hinweis zur Abrechnung: in der Phase III sind Feiertage – wie der 26. Oktober und der 8. Dezember -, an denen nicht gearbeitet wird, in eine separate Spalte einzutragen. 

Achtung!
Alle Anträge auf Kurzarbeit müssen über das eAMS-Konto eingebracht werden.


Entfall der 50-prozentigen Ausbildungspflicht bei Lehrlingen

Die Nichteinhaltung der Verpflichtung, bei Lehrlingen mindestens 50 Prozent der Ausfallzeit für Weiterbildung zu verwenden, ist in der Zeit des Lockdowns kein Rückforderungsgrund der Beihilfe. Dies gilt für alle Betriebe in Kurzarbeit. 

Empfehlung: Versuchen sie zuerst den Lockdown durch Urlaubs- oder Zeitausgleichsvereinbarungen abzudecken. Gelingt dies nicht, beantragen sie Kurzarbeit rückwirkend mit 1. November, dies erleichtert die Lohnverrechnung.



Alle weiteren Informationen zur Corona-Kurzarbeit finden Sie auf unserem Infopoint unter WKO.at/corona-kurzarbeit

Weitere Informationen zur Abrechnung der Corona-Kurzarbeit finden Sie auf der Website des AMS

Stand: