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Ausdehnung bestehender Kurzarbeitsvereinbarungen (Phase 2)

Aktuelle Informationen zur Corona-Kurzarbeit

Kurzarbeitsperioden, welche die drei Monate Erstgewährung und drei Monate Verlängerung bereits ausgeschöpft haben, können mittels Vereinbarung bis zum 30.9.2020 ausgedehnt werden. 
Der Verlängerungsantrag kann voraussichtlich ab 21. August 2020 über das eAMS Konto eingebracht werden. Die Verlängerungsvereinbarung muss alle Unterschriften der Mitarbeiter enthalten bzw. die des Betriebsrates. Es gilt weiterhin die Pauschalzustimmung der Sozialpartner im Sinne des verkürzten Verfahrens.

Hier finden Sie die entsprechende Ausdehnungsvereinbarung für Unternehmen mit Betriebsrat sowie die Ausdehnungsvereinbarung als Einzelvereinbarung (für Unternehmen ohne Betriebsrat). 


Für Verlängerungen und Erstanträge auf Kurzarbeitsunterstützung mit einem Beginndatum ab dem 01.06.2020 wird die Kurzarbeitsbeihilfe anhand der neuen Differenzmethode ermittelt. Diese Änderung wurde rückwirkend mit 01.06.2020 beschlossen. Das neue Abrechnungstool finden Sie auf der Website des AMS unter www.ams.at/kurzarbeit

Durchführungsbericht

Nach Abschluss der Kurarbeit und der einmonatigen Behaltefrist ist dem AMS ein Durchführungsbericht über das eAMS-Konto für Unternehmen zu übermitteln. Das AMS hat eine neue Version des Durchführungsberichtes (Abschlussbericht der Kurzarbeit) online gestellt. Die Zustimmung des Betriebsrates/Gewerkschaft ist jedenfalls nur dann erforderlich, wenn der Beschäftigtenstand reduziert wird. Stimmt der Betriebsrat bzw. die Fachgewerkschaft der Verminderung des Beschäftigtenstandes nicht zu, prüft das AMS im Rahmen der Prüfung der widmungsgemäßen Verwendung den näheren Sachverhalt, ob und in welcher Höhe eine Rückforderung der Beihilfe erfolgen muss. 


Achtung bei Verlängerungen der Kurzarbeit

Das Verlängerungsbegehren samt neuer Sozialpartnervereinbarung ist grundsätzlich vor Beginn des Verlängerungszeitraumes einzubringen. Begehren um Verlängerung einer Kurzarbeitsbeihilfe können weiterhin auch rückwirkend eingebracht werden, ab 01. 07. 2020 spätestens jedoch drei Wochen nach dem geplanten Beginn der Verlängerung.

Beispiel: Nach dem Stichtag 01.07.2020 ist ein Verlängerungsbegehren mit einem Beginn am DI 16.06.2020 bis spätestens MO 06.07.2020 (24 Uhr) einzubringen.



Bitte halten Sie die hier vorgeschriebene Vorgangsweise ein – das garantiert eine möglichst schnelle und effektive Abwicklung:

  1. Infos einholen. Sämtliche Informationen, Formulare und Rechenbeispiele zur Kurzarbeit neu sind unter den FAQs auf unserem Infopoint wko.at/corona angeführt.
  2. Bei Unternehmen mit Betriebsrat ist die „Sozialpartnervereinbarung–Betriebsvereinbarung“ zu unterzeichnen. Bei Fehlen eines Betriebsrates ist vom Arbeitgeber und allen betroffenen ArbeitnehmerInnen die „Sozialpartnervereinbarung – Einzelvereinbarung“ zu unterzeichnen. Bitte versenden Sie die aktuelle Sozialpartnervereinbarung (Version 7.0).
  3. Eine Verlängerung der Kurzarbeit hat über Ihr e-AMS Konto zu erfolgen. Das Verlängerungsbegehren der Kurzarbeit inklusive der neuen Sozialpartnervereinbarung (Version 7.0) ist über das e-AMS Konto einzubringen. Verlängerungsanträge können auch rückwirkend gestellt werden.
  4. Die Landesgeschäftsstelle des AMS legt einen Verlängerungsfall an, die Bundesgeschäftsstelle erstellt jede Nacht eine Liste der neu angelegten Förderfälle und übermittelt diese an den ÖGB zur Prüfung. (Eine neuerliche Signatur der Sozialpartnervereinbarung durch die Wirtschaftskammer Tirol ist bei der Verlängerung nicht erforderlich, da die Wirtschaftskammer Tirol ihre Zustimmung bereits in Form einer Pauschalermächtigung dem AMS gegenüber erteilt hat).
  5. Wenn seitens der Fachgewerkschaften keine Einwände bestehen, gilt der Antrag nach Ablauf von 48 Stunden als genehmigt. Wenn Einwände bestehen, werden diese binnen 48 Stunden an das AMS übermittelt.
  6. Wenn alle sonstigen Voraussetzungen vorliegen, bewilligt die Landesgeschäftsstelle des AMS die Kurzarbeitshilfe oder erteilt die notwendigen Verbesserungsaufträge an den Betrieb.
Achtung!

Für Erstbegehren mit einem Beginn ab 1. Juni.2020 ist eine rückwirkende Begehrensstellung nicht mehr möglich. Neue Kurzarbeitsbegehren sind ab sofort immer vor Beginn des Kurzarbeitszeitraumes zu stellen. Verlängerungsbegehren können im Laufe des Juni weiterhin rückwirkend gestellt werden, ab 1. Juli 2020 spätestens drei Wochen nach dem geplanten Beginn der Verlängerung. Bei Verlängerungen dürfen die beiden Kurzarbeitszeiträume maximal 4 Kalendertage auseinander liegen.

Erst- und Verlängerungsanträge, die bereits auf Basis der bisherigen Sozialpartnervereinbarung per 1.6. (oder später) gestellt wurden, benötigen eine neue Sozialpartnervereinbarung. Sie werden vom AMS verständigt.

Anmerkung zu Punkt 6: Im Fall eines Einwands lehnt die Landesgeschäftsstelle den Antrag ab, mangels Zustimmung der kollektivvertragsfähigen Körperschaft der Arbeitnehmer. Im Fall der Anforderung von Unterlagen stoppt die Landesgeschäftsstelle das Bewilligungsverfahren bis zur Übermittlung der Unterlagen an die Gewerkschaft und für eine angemessene Zeit darüber hinaus. Ist diese Zeit abgelaufen, wird das Begehren abgelehnt und der Arbeitgeber wird ersucht, sich mit der Gewerkschaft wegen der Zustimmung ins Einvernehmen zu setzen.


Sämtliche Detailinformationen über diesen Ablauf entnehmen Sie bitte der Handlungsanleitung (inkl. Erläuterungen zur Handhabung der Corona-Kurzarbeit). Unsere Experten unterstützen Sie bei allen Fragen zur Antragstellung.


Alle Informationen und Services finden Sie auf unserem Infopoint unter WKO.at/corona-kurzarbeit

Weitere Informationen zur Abrechnung der Corona-Kurzarbeit finden Sie auf der Website des AMS

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