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Die Digitale Zukunft

 Veranstaltung unter dem Motto „Fakten und Chancen der digitalen Zukunft“.

v.l.: Josef Huber (Bezirksobmann Imst), Arno Hofer (winePad), Barbara M. Thaler (Vizepräsidentin WKT), Elmar Frischmann (ICC Werbeagentur), Toni Prantauer (Bezirksobmann Landeck)
© WKT v.l.: Josef Huber (Bezirksobmann Imst), Arno Hofer (winePad), Barbara M. Thaler (Vizepräsidentin WKT), Elmar Frischmann (ICC Werbeagentur), Toni Prantauer (Bezirksobmann Landeck)

In der Trofana in Imst wurde gemeinsam in die digitale Zukunft geschaut – „doch eigentlich sind wir schon mittendrin“, wie Bezirksobmann Josef Huber in seiner Begrüßung feststellt. „Man darf sich von den Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, nicht abschrecken lassen“.  

Etwa 50 interessierte Gäste aus der Region wurden von Barbara M. Thaler, Vizepräsidentin der WKT und Online-Profi, durch den Abend geführt. Mit spannenden Beispielen aus der Welt und der Region zeigt sie, wie die Digitalisierung zum Erfolg führen kann. 

„Wir wissen, dass die Digitalisierung ein Veränderungstreiber für große und kleine Unternehmen ist. Gerade in Tirol nimmt der KMU-Sektor einen großen Teil der Wirtschaft ein, man muss sich den wichtigen Fragen stellen, ob und wie weit man die Digitalisierung für sich nutzbar machen kann“, fasst Barbara M. Thaler zusammen.

„Die Geschäftsmodelle ändern sich, die Kundenkommunikation ändert sich, aber die Prinzipien für gutes und solides wirtschaften ändern sich nicht“, so Barbara M. Thaler.  

Die drastischste Veränderung betrifft die Kommunikation mit dem Kunden. Chatsysteme werden dabei immer wichtiger. Der Kunde will auf allen Kanälen kommunizieren und das schnell, auf diese Veränderung müssen Unternehmen jetzt reagieren, denn ein Blick in die Zukunft zeigt: Messengersysteme werden zu Serviceplattformen für alles.  

Zwei Vorreiter aus der Tiroler Wirtschaft konnten ihre digitalen Geschäftsmodelle ebenfalls präsentieren. Arno Hofer präsentiert das winePad, das es dem Kunden ermöglicht, mit wenigen Klicks eine individuelle Weinkarte samt Preisen und persönlichen Empfehlungen zu erstellen und digital zu präsentieren. Vor allem für Hotels und Restaurants eine nutzenbringende Dienstleistung. Hofer rechnet damit, dass in wenigen Jahren alle Dienstleistungen von Hotels und Restaurants durch seine digitale Lösung abgedeckt und präsentiert werden können. Ein innovatives Produkt, das eigentlich aus der Not entstanden ist, eigene Geschäftsprozesse zu digitalisieren.

Geschäftsprozesse haben sich auch bei Sport Brugger aus Imst verändert. Als stationärer Sporthändler hat er seine Vision verwirklicht und gewinnt seinen Kunden nun schon, bevor dieser in seine Filiale kommt. „Das Kundenverhalten verändert sich, der Tourist von heute will schon von Zuhause aus seine Ski ausleihen oder sein Sportoutfit kaufen und es sich dann in sein Hotel liefern lassen. Pyjama-Shopping wird immer beliebter“, erläutert Elmar Frischmann, der die Firma Sport Brugger bei der Gestaltung ihres Online-Konzepts unterstützt. „Dass Kunden so ticken, hätten wir selber nicht gedacht“. Die größte Herausforderung war dabei, die alten Gedanken und Annahmen loszulassen und den neuen Platz zu machen. Man muss den Online-Shop wie eine Filiale behandeln. 

Tipp!
von Barbara Thaler :
die Tools, die das Internet bietet, zu nutzen, denn jedes Unternehmen muss im Internet auffindbar und präsent sein. Wichtig ist dabei, die Unternehmensdaten regelmäßig zu warten – damit der Kunde am Ende findet, was er sucht. 
v.l.: Toni Prantauer (Bezirksobmann Landeck), Petra Erhart-Ruffer (Digitalisierungsexpertin Landeck), Barbara M. Thaler (Vizepräsidentin WKT) und Josef Huber (Bezirksobmann Imst)
© WKT v.l.: Toni Prantauer (Bezirksobmann Landeck), Petra Erhart-Ruffer (Digitalisierungsexpertin Landeck), Barbara M. Thaler (Vizepräsidentin WKT) und Josef Huber (Bezirksobmann Imst)