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Wirtschaft in Wilten fordert Anpassung des Parkraumkonzepts

WK-Bezirksobmann Karl Ischia: „Deutliche Schwächen des Konzepts schaden dem Standort.“  Ischia hat zwei Kernforderungen

„Vor mittlerweile knapp eineinhalb Jahren wurde das neue Parkraumbewirtschaftungskonzept - trotz der Einsprüche seitens der Wirtschaft - umgesetzt. Seither hat sich immer wieder gezeigt, dass das Konzept deutliche Schwächen hat, die dem Standort Innsbruck massiv schaden. Daran muss sich endlich etwas ändern“, fordert der Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Innsbruck-Stadt, Karl Ischia. Diese Forderung wird durch eine Befragung von mehr als 180 Wirtschaftstreibenden im Stadtteil Wilten verstärkt. Die Befragung zeigt, dass sich die Umstellung der Parkraumbewirtschaftung auf fast 60 Prozent der Betriebe negativ ausgewirkt hat. Dagegen geben gerade einmal fünf Prozent an, dass das neue Konzept positive Auswirkungen für das eigene Geschäft mit sich gebracht hat.

Betroffene Unternehmer machen ihrem Unmut Luft

„Die Ausdehnung der Kurzparkzone ist aus meiner Sicht eine reine Abzocke und verschlimmert sinnloserweise die ohnehin schwierige Situation am Standort Wilten bzw. in der Innenstadt. Im Vergleich zu anderen österreichischen Städten hat Innsbruck sicherlich kein Parkplatzproblem. Deshalb ist es für mich absolut unverständlich, wieso zum Beispiel die Kurzparkdauer auf eineinhalb Stunden herabgesetzt wurde und man nicht einmal am Samstagvormittag länger stehen bleiben darf“, ärgert sich etwa Sportartikelhändler Hansjörg Wolf. 

In dieselbe Kerbe schlägt Goldschmiede- und Uhrmachermeister Norbert Huber. „Die neue Parkraumbewirtschaftung ist geradezu darauf ausgelegt, die Parkgaragen zu füllen. Allerdings haben wir in den Stadtteilen außerhalb des Zentrums keine Parkgaragen. Daher hat das Konzept mit seinen zeitlichen Begrenzungen zur Folge, dass wir unseren Kunden keine Parkplätze bieten können, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Dieser Umstand benachteiligt unseren Standort enorm und gefährdet Arbeitsplätze.“

Klein- und Kleinstbetriebe stehen zusätzlich unter Druck 

Für WK-Bezirksobmann Ischia steht fest, dass es unbedingt zu Anpassungen des Parkraumkonzepts kommen muss, um eine nachhaltige Schädigung der wirtschaftlichen Strukturen in den Innsbrucker Stadtteilen abzuwenden. „Unsere Klein- und Kleinstbetriebe stehen ohnehin genug unter Druck. Sei es durch ständig zunehmende Konkurrenz aus dem Internet oder bürokratische Hindernisse. Da ist es wirklich mehr als entbehrlich, dass die Stadtpolitik den Wirtschaftsstandort zusätzlich belastet. Wie sich gezeigt hat, war die Verkürzung der Höchstparkdauer von 180 auf 90 Minuten ein Schlag ins Wasser. Das gleiche gilt für die Einführung der Parkraumbewirtschaftung am Samstag bis 13 Uhr. Es ist höchste Zeit, dass die politisch Verantwortlichen eingestehen, dass diese Maßnahmen absolut kontraproduktiv sind und sie schnellstmöglich zurückgenommen werden müssen“, so Ischia abschließend.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Bezirksstelle Innsbruck-Stadt
Mag. Matthias Pöschl
T 05 90 90 5-1414
E matthias.poeschl@wktirol.at