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Ausgewogen Sparen und Ausgeben

Kommentar von Franz Stöckl

Franz Stöckl
© Franz Stöckl

Umfrage 2017: Österreicher wollen ausgewogen Sparen und Ausgeben

Geldanlage 2017. Pensionsvorsorge und Lebensversicherung legen zu. Laut einer durchgeführten INTEGRAL-Studie planen 81 % (+2) der ÖsterreicherInnen im Jahr 2017 eine Geldanlage. Besonders für die 30 bis 49-Jährigen ist das Thema Sparen interessant: Ganze 90 % möchten in den nächsten zwölf Monaten Geld neu oder wieder veranlagen. Die klassischen Anlageformen bleiben dabei weiterhin die beliebtesten: 60 % (+2) werden im kommenden Jahr ihr Geld auf ein Sparbuch legen. Bausparen bleibt mit 50 % (-3) weitgehend stabil, ebenso wie Wertpapiere, die für rund ein Viertel der ÖsterreicherInnen interessant sind (±0). Immerhin wollen bereits 40 % auch eine Lebensversicherung abschließen (+5) und eine Pensionsvorsorge ist für 35 % interessant (+7). Immobilien sind für 14 % (+1) ein Thema, Gold bekommt Aufwind, 13 % wollen darin investieren (+3).

Höhere Spar- und Kreditsumme. Und wie viel planen die ÖsterreicherInnen zur Seite zu legen? Trotz Niedrigzinsen wird in den kommenden zwölf Monaten an Veranlagungen in Höhe von 5.700,00 Euro gedacht. Der Sparbetrag ist im Vergleich zum Vorjahr damit um 1.000,00 Euro gestiegen (+21 %). Nur jeder Dritte (30 %) plant eine größere Investition, das sind drei Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Neun von zehn ÖsterreicherInnen finanzieren solche Anschaffungen über eigene Ersparnisse (+6), nur 10 % denken aktuell an einen Kredit (-7). Die durchschnittliche Kreditsumme konnte im Vergleich zum Vorjahr um 5 % zulegen und liegt aktuell bei 64.000,00 Euro.

Kaufen und sparen. Auch wenn 2017 die Zinsen auf Spar- und Girokonten weiter auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben werden, hält sich die Lust zwischen Sparen und Ausgeben die Waage. 40 % der ÖsterreicherInnen planen ihr Geld eher auszugeben, fast ebenso viele (39 %) möchten das Geld lieber zur Seite legen. Jeder Fünfte hat sich darüber noch keine Gedanken gemacht (21 %). Besonders junge Menschen (14-29 Jahre) haben vor, ihr Geld verstärkt auszugeben (63 %), nur 21 % wollen sparen. Bei den Älteren (50+) ist es genau umgekehrt: 49 % wollen eher sparen und nur 26 % ausgeben; der Rest hat in keine Richtung eine Tendenz.