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WKO-Projekt „Learning by Doing“

Bessere Berufsentscheidungen treffen.

REUTTE/KEMPTEN. Vor über 20 Jahren rief der damalige Wirtschaftskammerobmann Peter Wartusch den Arbeitskreis Wirtschaft-Schule ins Leben. Seither treffen sich in regelmäßigen Abständen Vertreter der Wirtschaft und der Schulen, um die Anforderungen der Unternehmen und die Unterrichtsinhalte an den Schulen laufend aufeinander abzustimmen.

Als Wolfgang Winkler die Leitung der WK-Bezirksstelle übernahm, intensivierte er auch diesen Abstimmungsprozess und die Vernetzung der Akteure. Nachdem es sich hierbei auch um ein wichtiges Thema der regionalen Entwicklung handelt, lud er REA-Geschäftsführer Günter Salchner ein, in diesem Arbeitskreis mitzuwirken. Eine wichtige Rolle im Dialog von Wirtschaft und Schule nehmen die Berufsorientierung und die Aufwertung von Lehrberufen ein. In Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge ist ein großer Wettbewerb um junge Talente entbrannt. Kleine Handwerksbetriebe tun sich oftmals schwer, in der Vermarktung ihrer Lehrstellenangebote mit den großen Betrieben mithalten zu können. Auch die Möglichkeiten des Schnupperns sind hier aufgrund betrieblicher Abläufe nur sehr eingeschränkt gegeben.

Aus diesen Gründen brachten Winkler und Salchner die Angebote der vertieften Berufsorientierung am Kempodium in Kempten ins Spiel. Das Kempodium ist eine gemeinnützige Einrichtung mit einer offenen Werkstatt. Unter fachkundiger Anleitung können hier die Schüler tischlern, schlossern und viele andere Berufe ausprobieren. Dadurch bekommen die Jugendlichen ein wesentlich besseres Gespür dafür, welche Berufe zu ihnen passen. Nach einer Vorstellung des Kempodiums durch Geschäftsführer Hans Thürer im Arbeitskreis Wirtschaft-Schule und einer Exkursion nach Kempten rief die WK-Bezirksstelle Reutte das LEADER-Projekt „Berufsorientierung Learning by Doing“ ins Leben. 

Die Neue Mittelschule Untermarkt war die erste, die mit drei Klassen das Angebot des Kempodiums nützte. Drei Tage lang wurde gesägt, gehobelt, gebohrt und gelötet. Das Ergebnis ist eine Wellness-Liege, die nun in der Schule aufgestellt wird. Für Direktor Gerfried Breuss hat sich die Fahrt nach Kempten auf jeden Fall gelohnt. „Es war eine helle Freude, die Schüler beim Werken zu beobachten. Durch das praktische Arbeiten gewannen sie Einblicke in die verschiedenen Berufe, die wir ihnen an der Schule nicht bieten können. Sie sind zudem stolz auf das gemeinsam Produzierte und nehmen wichtige Erfolgserlebnisse mit nach Hause“, resümiert Breuss. Als nächstes wird sich die NMS Vils auf den Weg nach Kempten machen.


Die Schüler der NMS Untermarkt testen die gemeinsam produzierte Wellnessliege (Foto NMS Untermarkt)  

http://allesausserfern.at/projekte/genehmigte-projekte

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Bezirksstelle Reutte
Wolfgang Winkler
T 05 90 90 5-3610
E wolfgang.winkler@wktirol.at