th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail LinkedIn Google-plus Facebook Whatsapp Flickr Youtube Instagram Pinterest Skype Vimeo Snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Sommer-Saison mit Plus abgeschlossen

Allzeit-Hoch vom Vorjahr gehalten, Saison dennoch durchwachsen

„Eine übers Jahr ausgewogene Übernachtungsbilanz sichert Ganzjahres-Arbeitsplätze und ist eine wichtige Grundlage für qualitativ hochwertigen Tourismus. Ich spreche allen Tourismusverantwortlichen, den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sowie den Seilbahnunternehmen großes Lob aus“, würdigt Bezirksobmann Anton Prantauer.

Die Sommersaison 2017 ist längst abgeschlossen. Der touristische Winter startete bereits mit 1. November. Die Zahlen der Landesstatistik zum Sommer liegen nun vor.

Mit einem Nächtigungs-Plus von 1,8 % bleibt der Sommer in Landeck im Aufwind.

Das Allzeit-Hoch vom Vorjahr konnte gehalten werden. Landeck kann sich neuerlich über einen Nächtigungs- und Urlauberhöchststand freuen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag unverändert bei 4,2 Tagen.

Ergebnisse für Landeck im Detail:

Sommersaison (Mai bis Oktober 2017)  

  • 2,5 Millionen Nächtigungen
  • Plus 1,8 %
  • knapp 45.000 Nächtigungen mehr als im Vorjahr
  • 600.000 Ankünfte
  • Plus 2,5 %
  • 15.000 Gäste mehr als im Vorjahr

„Auf den ersten Blick schauen die Nächtigungszahlen gut aus. Das Niveau der Vorjahre konnte gehalten werden. Zahlen allein reichen jedoch nicht aus, um sich ein Bild davon zu machen, wie gut oder schlecht die Lage in der Branche tatsächlich ist. Die Zimmerpreise sind am Boden, die Kosten heben ab. Leere Betten mittels Preisdumping zu füllen, geht an die Substanz der Betriebe. Würden wir den Preis im Sommer durchsetzen, den wir bräuchten, wäre nur halb so viel los. Unterm Strich bleibt zu wenig übrig“, resümiert Alexander von der Thannen, Hotelier in Ischgl und Tourismussprecher für den Bezirk Landeck in der Wirtschaftskammer, realistisch.

Zum Verlauf der Sommersaison

Mai/Juni: verhaltener Mai, sehr starker Juni / +14,7 %

Juli: besserer Juli als im Vorjahr  / +1,6 %

August: leichter Rückgang / -1,5 %  

September: kühler September bremst Wanderherbst aus/ +0,7 %   

Oktober: geringe Einbußen / -2,0 % 


„Der Verlauf der Saison war durchwachsen. Im Juli und August waren maximal je zwei Wochen halbwegs ok, alles andere war nicht zufriedenstellend. Der September war extrem schwach durch Kälte und Schnellfall, vielerorts war der Oktober dann noch besser als der September“, erläutert von der Thannen.    

Vergleich mit den Tiroler Bezirken

Schwaz erreicht 4,2 Mio. Nächtigungen (+2,6 %) und ist der nächtigungsstärkste Bezirk in Tirol. Kitzbühel verbucht 2,9 Mio. (+0,2 %) und Innsbruck-Land 2,86 Mio. (+6,5 %) Nächtigungen. Es folgen Landeck mit 2,5 Mio. (+1,8 %) und Kufstein mit 2,4 Mio. (-1,4 %) Nächtigungen. Imst erreicht 2,1 Mio. (+1,1 %) und Reutte 2,0 Mio. (+1,7 %) Nächtigungen. Lienz schließt die Tabelle mit 1,2 Mio. (+1,7 %) und Innsbruck-Stadt mit 900.000 (+3,9 %) Nächtigungen ab.

Die nächtigungsstärksten Gemeinden im Bezirk Landeck

Serfaus, Fiss, Nauders, St. Anton, Kaunertal, Galtür und Ischgl sind nicht nur die nächtigungs-stärksten Gemeinden im Sommer im Bezirk Landeck, sondern platzieren sich auch unter den Top-50 in Tirol.

Serfaus ist mit 450.000 Nächtigungen (+1,7 %) die nächtigungsstärkste Gemeinde im Bezirk. Fiss folgt mit 362.000 Nächtigungen (-0,9 %) und Nauders mit 231.000 (+6,2 %) Nächtigungen. St. Anton schließt die Sommersaison mit 190.000 (+1,0 %) und Kauntertal mit 150.000 (+9,4 %) Nächtigungen ab. Mit 140.000 Nächtigungen verzeichnet Galtür ein Minus von 7,4 %. Ischgl bleibt mit 125.000 Nächtigungen (-2,8 %) unter dem Vorjahresniveau, reiht sich aber noch unter die Top-50 in Tirol.

Erfreuliche Zuwächse   

Sehr gute Ergebnisse erzielen Gemeinden wie Ried (+13,0 %), Prutz (+10,5 %), Flirsch (+8,9 %), Ladis (+4,3 %), See (+3,5 %) und Kappl (+2,5 %). Auch die Bezirkshauptstadt Landeck konnte mit +6,7 % um 3.000 Nächtigungen zulegen.

Die größten Einbußen verzeichnen neben Galtür, Ischgl und Fiss auch Pettneu mit -8,7 % und Pfunds mit -4,3 %.

Der Druck wird sich noch verstärken. Im oberen Segment kommen immer mehr Betten dazu. Das Baustellenchaos im Sommer ist nicht gerade ein Anreiz für die Gäste, zu uns zu kommen. Der Sommer hat touristisches Potential, aber eher im qualitativen Wachstum als in der Steigerung der Ankünfte. Es geht um die Wertschöpfung, nicht um Köpfe. Das Ergebnis vom Sommer schönzureden, bringt absolut nichts“, so von der Thannen.  


TOURISMUSJAHR 2016/2017

Mit der Sommersaison geht auch das Tourismusjahr 2016/2017 zu Ende.

Die Ergebnisse für Landeck im Detail (November 2016 bis Oktober 2017): 

  • Winter 2016/2017….     6,1 Millionen Nächtigungen       (-0,5 %)
  • Sommer 2017 ………….   2,5 Millionen Nächtigungen       (+1,8 %)

Gesamtergebnis für Landeck:

  • 8,6 Millionen Nächtigungen
  • Plus 0,2 %
  • 16.000 Nächtigungen mehr als im Vorjahr
  • 1,8 Mio. Gäste
  • Plus 1,9 %
  • 33.000 Gäste mehr als im Vorjahr

 

Gute Nächtigungszahlen sind zweifellos erfreulich, können aber nicht die weiterhin angespannte wirtschaftliche Situation der Branche kompensieren. Die Betriebe sind am absoluten Bürokratie-Limit angelangt. Die Fülle an neuen Gesetzen und Kontrollen hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Auch die Mitarbeitersuche ist zu einem massiven Problem geworden. Vielen Betrieben fehlt Personal. Wir brauchen dringend ein höheres Saisonnier-Kontingent von Drittstaaten“, fordert von der Thannen.  

Landeck zweitstärkster Bezirk

Schwaz erzielt 9,4 Mio. Nächtigungen (+0,5 %) und bleibt unangefochten an der Spitze der Landes-tabelle. Landeck positioniert sich mit 8,6 Mio. Nächtigungen (+0,2 %) als zweitstärkster Bezirk in Tirol. Mit je 6,1 Mio. Nächtigungen sind Imst (+1,4 %) und Kitzbühel (-1,5 %) gleichauf. Es folgen Innsbruck-Land mit 5,6 Mio. (+3,2 %), Kufstein mit 4,5 Mio. (-2,9 %), Reutte mit 3,6 Mio. (-1,4 %) und Lienz mit 2,0 Mio. (-1,0 %) Nächtigungen. Die Landeshauptstadt Innsbruck erzielt 1,6 Mio. Nächtigungen (+2,9 %).

Tirol insgesamt schließt das Tourismusjahr 2016/2017 mit 47,7 Mio. Nächtigungen und einem Plus von 0,2 % ab.

Die Top-3 in Landeck

Ischgl, St. Anton und Serfaus sind die nächtigungsstärksten Gemeinden im Bezirk.

Mit 1,5 Mio. Nächtigungen (+1,0 %) bleibt Ischgl unangefochten an der Spitze des Bezirkes. Auch tirolweit mischt Ischgl ganz vorne mit. Nach Sölden (2,6 Mio. Nächtigungen/+1,5 %) und Innsbruck folgt Ischgl knapp vor Mayrhofen an dritter Stelle der stärksten Tourismusgemeinden.

St. Anton reiht sich mit 1,21 Mio. Nächtigungen (+1,4 %) an die sechste und Serfaus mit 1,2 Mio. (-0,3 %) an die siebte Stelle.

Unter den Top-50 im Tourismusjahr sind weiters Fiss (-3,0 %), Nauders (+0,6 %), Kappl (-3,1 %), Galtür (-1,7 %), Kaunertal (+6,3 %) und Ladis (+0,8 %).

Gäste-Plus aus Polen, Tschechien und Belgien

Die stärkste Gästenation ist Deutschland. Mit über 4 Mio. Nächtigungen sorgen die Deutschen Gäste für jede zweite Nächtigung im Bezirk. Nächtigungszuwächse bescherten Gäste aus Polen (+14,2 %), Tschechien (+8,9 %) und Belgien (+5,9 %). Mit +29,3 % ist ein erfreulicher Nächtigungszuwachs mit Gästen aus den USA zu verzeichnen. Auch der Inlandsmarkt ist mit +1,3 % leicht im Anstieg. Der Russische Markt sorgt mit -1,8 % nach wie vor für starke Einbußen, insbesondere auch für den heimischen Handel.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Bezirksstelle Landeck
Mag. Otmar Ladner 
T 05 90 90 5-3416
E otmar.ladner@wktirol.at