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Parken in Innsbruck: Für Pendler große Herausforderung

WK-Obmann Karl Ischia: „Mit Pendlerparkkarten leere Parkstraßen sinnvoll nutzen!“

Bezirksobmann Ischia

Das Innsbrucker Parkraumkonzept stellt Innsbrucker Unternehmer vor große Herausforderungen. Zwar konnten die Firmenparkkarten in Parkstraßen weitgehend umgesetzt werden, doch den Pendlern werden nach wie vor keine attraktiven Parkmöglichkeiten geboten. Die Wirtschaftskammer fordert daher einen erleichterten Zugang zu Pendlerparkkarten.

Täglich kommen 20.000 Pendler nach Innsbruck

Diese Pendler sind nicht nur unentbehrliche Mitarbeiter der Unternehmen, sondern tragen durch Lokalbesuche und Einkäufe auch enorm zur Wertschöpfung der Stadt bei. Trotzdem wurden sie beim Parkraumkonzept bislang komplett außer Acht gelassen und bei der jährlich stattfindenden Evaluierung nicht berücksichtigt.

Forderung der WK: System analog der Firmenparkkart

Die Entwicklung in den Parkstraßen, insbesondere in Pradl, hat deutlich gezeigt, dass tagsüber die Parkflächen zum überwiegenden Teil leer stehen. Daher könnten die Parkflächen durch Pendler untertags sinnvoll genützt werden, ohne dabei Anrainer einzuschränken. Theoretisch existiert eine Pendlerparkkarte bereits, doch aufgrund der strengen Kriterien und restriktiven Regelungen werden de facto keine vergeben. Dies soll sich ändern, appelliert Bezirksobmann Karl Ischia an die Stadt Innsbruck: „Der Parkraum in Innsbruck ist knapp aber gerade deshalb sollte eine effizientere Handhabung der Parkregelungen möglich sein, um keine Parkstraßen leer stehen zu lassen.“

Nicht jeder Pendler kann einen Parkplatz anmieten

Mitarbeiter müssen auch zu unüblichen Uhrzeiten ungehindert ihren Arbeitsplatz erreichen können – die öffentlichen Verkehrsmittel sind dabei oftmals keine Option. Außerdem ist es nicht möglich, dass jeder Pendler einen Parkplatz anmietet; aus Kosten – und/oder Platzgründen. Daher weichen viele Pendler auf Kundenparkplätze umliegender Einkaufszentren aus. Das führt auf Dauer zu Problemen und zwingt die Einkaufszentren dazu, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die Stadt Innsbruck ist aufgefordert zu handeln

„Diese negative Entwicklung kann nicht Ziel der Stadtpolitik sein. Deshalb ist die Stadt aufgefordert endlich zu handeln und den zahlreichen Pendlern eine entsprechende Lösung dieser Angelegenheit zu bieten“, so Ischia.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Bezirksstelle Innsbruck
Mag. Matthias Pöschl
T 05 90 90 5-1414
E matthias.poeschl@wktirol.at