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Spannende Ergebnisse beim ersten INNoCamp

Studierende der FH Kufstein haben beim INNoCamp Aufgaben regionaler Unternehmenspartner bearbeitet.

Das Team rund um die Stadtwerke freute sich mit der Hochschullehrerin für Unternehmensführung Karin Steiner (m.) und Reinhard Jenewein, GF Stadtwerke (2. v. r.), über den Sieg und das Preisgeld.
© FH Kufstein Das Team rund um die Stadtwerke freute sich mit der Hochschullehrerin für Unternehmensführung Karin Steiner (m.) und Reinhard Jenewein, GF Stadtwerke (2. v. r.), über den Sieg und das Preisgeld.

Wissenschaft und Wirtschaft in der Region vernetzen – das ist das Ziel der Innovationsplattform Kufstein i.ku, die von der WK in Kooperation mit mehreren Organisationen aus Kufstein ins Leben gerufen wurde. Mit der Umsetzung haben die Projektpartner bereits begonnen und einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, der von Karin Steiner geleitet wird. Das im Rahmen eines Praxisprojekts von Studierenden des Studiengangs Unternehmensführung an der FH Kufstein Tirol organisierte INNoCamp fand mit der Präsentation der Ergebnisse und der anschließenden Preisverleihung seinen Abschluss.

Fragen nach Kundennutzen

Regionale Auftraggeber hatten zwei Herausforderungen gestellt, die von sechs Teams aus Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern der FH bearbeitet wurden. Die Stadtwerke Kufstein und Wörgl fragten, wie sie als Anbieter, die Kunden mithilfe von Daten von Smart Metern dazu animieren können, den Stromverbrauch zu senken. Der Gartengerätehersteller Viking wollte wissen, welche Erwartungen die Kunden an Rasenmäher haben und wie man daraus in der Konzeption und Produktion einen Mehrwert erzielen kann.

Zehn Tage hatten die Gruppen Zeit, eine der beiden Aufgaben zu bearbeiten und ihre Ergebnisse abschließend einer Jury aus Experten der Auftraggeber und Partner der Innovationsplattform vorzustellen. Bei verschiedenen Treffen konnten die Teams ihre Ideen entwickeln, die Auftraggeber besuchen und ihre Abschlusspräsentation bei einer Generalprobe üben. In kurzen Vorträgen präsentierten die Teams ihre Ergebnisse.

Ideenreiche Vorschläge

Die beiden Teams, die die Jury überzeugten, lieferten innovative Antworten auf die Fragen der Auftraggeber. Das Gewinnerteam der von den Stadtwerken Kufstein und Wörgl gestellten Aufgabe präsentierte eine App, die über Rabatte bei regionalen Partnern einen Anreiz zum Stromsparen schaffen soll. Außerdem will das Team eine Spieleplattform in die Anwendung integrieren, um auch eine jüngere Zielgruppe an ein umweltfreundliches Denken heranzuführen. „Die Gruppe InnoCrew hat uns mit einem sehr innovativen Vorschlag überzeugt. Auf jeden Fall werden wir uns nochmals mit den Studenten zusammensetzen und versuchen, ihre Ideen in der Praxis umzusetzen", so Andreas Dorn, Bereichsleiter Kundenberatung bei den Stadtwerken Kufstein.

Die Siegergruppe der von Viking gestellten Aufgabe präsentierte eine Komplettlösung. Ein Bestandteil war eine App, die unter anderem Informationen zu Wartung und Wetter liefert sowie die Terminvereinbarung für Serviceleistungen erleichtert. Eine weitere Idee war der Ausbau der Ladestation des Mähroboters mit einer WLAN-Erweiterung sowie die Offenlegung der Entwicklungsdaten, um auch von den Ideen tüftelnder Kunden zu profitieren. „Uns hat vor allem die Vielzahl an Vorschlägen dieser Gruppe überzeugt. Ausschlaggebend war außerdem, dass die Ideen alle das Thema Digitalisierung und Vernetzung sehr gut umgesetzt haben", so Juror Matthias Fleischer, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung bei Viking.

Um-/Fortsetzung geplant

Die Jury bewertete im Anschluss die Präsentationen nach Originalität, Kreativität und Umsetzbarkeit. Die beiden Gruppen, die in ihrer jeweiligen Challenge überzeugen konnten, bekamen je 1.000 Euro Preisgeld. Die Auftraggeber beraten jetzt, welche Vorschläge sie konkret umsetzen werden.

Aus Sicht der beteiligten Unternehmen, Partner, Juroren und Teilnehmer war das erste i.ku-INNoCamp ein großer Erfolg: Eine Fortsetzung in den kommenden Jahren wird auf jeden Fall stattfinden. Bereits jetzt kommen Anfragen von Unternehmen nach einer Teilnahmemöglichkeit als „Challenge-Geber".

Das glückliche Gewinnerteam der Viking-Aufgabenstellung gemeinsam mit Matthias Fleischer (2. v. l.) und Karin Steiner (m.).
© FH Kufstein Das glückliche Gewinnerteam der Viking-Aufgabenstellung gemeinsam mit Matthias Fleischer (2. v. l.) und Karin Steiner (m.).

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Bezirksstelle Kufstein
MMag. Peter Wachter
T 05 90 90 5-3316
E peter.wachter@wktirol.at