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Vereinbarkeit von Familie und Beruf – nur ein Wunschdenken?

Kommentar von Bettina Huber

Bettina Huber Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Kitzbühel
© Regina M. Unterguggenberger Bettina Huber Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Kitzbühel

Kommentar von Bettina Huber - Bezirksvorsitzende Frau in der Wirtschaft Kitzbühel

Wer Kinder hat und Karriere machen möchte, zahlt einen hohen Preis – gerade als Frau. Eine gute Vereinbarkeit gibt es noch nicht. Alles andere ist Wunschdenken. Berufstätige Frauen mit Kindern müssen flexibel arbeiten können, um die privaten und beruflichen Lebensbereiche vereinbaren zu können. Frau in der Wirtschaft fordert deshalb schon lange flexible Arbeitszeiten, die es kurzfristig und projektbezogen ermöglichen, die Höchstarbeitszeit von zehn Stunden zu überschreiten. Es braucht Erleichterung, die Arbeit so einzuteilen, wie sie in den Familienalltag integrierbar ist. Neben einer flexibleren Arbeitszeit, muss auch die Kinderbetreuung vielerorts noch verbessert werden – denn nur, wenn Eltern Ihre Kinder optimal versorgt wissen, können sie sich auf die Arbeit konzentrieren. Aktuell stellt sich für viele Frauen gerade jetzt zu Beginn der Ferien wieder die Frage, wie sind die neun Wochen Ferienzeit am besten zu managen, damit das Kind versorgt ist während der Arbeitszeit der Mutter? Oftmals ein organisatorischer und finanzieller Kraftakt. Als Frau braucht es viel Mut, sich für Familie und Beruf zu entscheiden. Die Politik ist aufgerufen, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Ein wichtiger Schritt sind flexible Arbeitszeiten, diese können für alle eine Win-win-Situation darstellen, sowohl für die ArbeitnehmerInnen, insbesondere für Frauen mit Familie, als auch für die Unternehmen. Deshalb sind die Gewerkschaften gefordert, endlich ihre Blockadehaltung abzulegen.

Lasst uns mehr Mut zeigen – damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kein Wunschdenken bleibt!