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Zunftfeier und Bruderschaftsversammlung der Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach

Am „Josefitag“ hielt die Traditionsvereinigung der Gewerbetreibenden ihren alljährlichen Zunfttag ab.

Zunftfeier
© Nikolussi Den Sozialpreis der Bruderschaft erhielt das Palliativ-Team Außerfern. Bei der Überreichung GF-Präsident Paul Strolz, Erika Petz-Mattes, BR Sonja Ledl-Rossmann, Renate Wörle und BM Klaus Ziernhöld (v.l.).

Berichterstattung in der Tiroler Tageszeitung (Printausgabe) v. 22.03.2017

Von Hans Nikolussi

Bichlbach – Sie wächst immer noch, die Zunftbruderschaft St. Josef zu Bichlbach. Das wurde bei der alljährlichen Hauptversammlung, traditionell am „Josefitag“, mit Genugtuung festgestellt. 28 neue Brüder haben sich im letzten Jahr der Vereinigung angeschlossen. Die einzige Zunftkirche im deutschsprachigen Raum, erbaut 1771, auf dem Hügel am nordwestlichen Ortsrand, bot den würdigen Rahmen für den Gottesdienst, bei dem auch der neue Pfarrkirchenrat von Bichlbach vorgestellt wurde. Danach traf man sich traditionell vor geöffneter Zunftlade im Saal des Gemeindehauses. Die Geschichte eines besonderen Werdegangs skizzierte dann Roland Wolf, der Mitbegründer und Mitinhaber der Firma ROLF Spectacles Monoceros in Weißenbach als „Unternehmer und Visionär aus Leidenschaft“. Er sei stolz auf das kreative Team und auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und darauf, dass alles vor Ort in Weißenbach hergestellt wird, mit wirklich wenigen Ausnahmen. ROLF sei eine multikulturelle Firma. Rund 800 Optiker verkaufen weltweit ROLF-Brillen, wusste er dem interessierten Publikum zu berichten. Gefühl und Leidenschaft machten einen großen Teil des Erfolges des Unternehmens aus. Vor einem Jahr wurde eine neue Marke geschaffen: „Monoceros“. Brillen aus Naturhorn anzufertigen, zähle zur Königsdisziplin in der Brillenherstellung. In der Herbstsitzung wählte der Bruderschaftsrat aus einer Vielzahl von Möglichkeiten den Träger des Sozialpreises 2017. Mit diesem Sozialpreis werden herausragende Leistungen im Bereich des Sozialwesens mit regionalem Bezug, unter Berücksichtigung der Inhalte eines christlich-sozialen-Weltbildes, ausgezeichnet. Bundesratspräsidentin und Ratsmitglied Sonja Ledl-Rossmann hielt die Laudatio und übergab zusammen mit Bruderschaftsgeschäftsführer Paul Strolz und Bürgermeister Klaus Ziernhöld den Sozialpreis an das Palliativ-Team Außerfern. Entgegengenommen wurde dieser Preis von Erika Petz-Mattes, der Koordinatorin des Teams und der zuständigen Ärztin Renate Wörle. Im Anschluss gab Petz-Mattes der Bruderschaftsversammlung einen kleinen Einblick in die Arbeit des Teams.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Bezirksstelle Reutte
Wolfgang Winkler
T 05 90 90 5-3616
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