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Aktuelle Cyber-Crime Warnung

Mit sehr dreisten Tricks wird momentan versucht, via Phishing-Mails an sensible Daten von Unternehmen zu gelangen beziehungsweise Zahlungen zu erzwingen.

Betrugswarnung - Cyber Crime
© iStock
In den letzten Wochen sind vermehrt Betrugsfälle in Tirol bei der Polizei angezeigt worden, bei denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Unternehmen durch gefälschte E-Mails von vermeintlichen Vorgesetzten zur Überweisung höherer Geldbeträge an ausländische Konten veranlasst worden sind. Laut LKA Tirol wurden in den letzten drei Wochen bei elf derartigen Betrugsfällen in Tirol mehr als € 200.000 an ausländische, meist englische Konten überwiesen.

Der Betrug wird folgendermaßen eingefädelt: In einer gefälschten E-Mail drängt der Vorstandschef oder Geschäftsführer bei seinem Mitarbeiter auf die rasche Überweisung eines relativ hohen Betrages auf das Konto einer ausländischen Firma. Es gehe um eine Firmenübernahme, die Angelegenheit sei streng vertraulich, der Erfolg hänge allein von dieser Transaktion ab. Wenn der Mitarbeiter das Geld überweist, ist es dann oft schon zu spät: Der vermeintliche Chef stellt sich im Nachhinein als Betrüger heraus, die E-Mail-Adresse ist gefälscht und das Geld ist bei der Überweisung meist verloren.

Aktuell haben es die Betrüger besonders auf Unternehmen, die auf der Innsbrucker Herbstmesse ausgestellt haben, abgesehen: Sie werden von einem Unternehmen namens „Fair Expo global business exposure“  (mit Niederlassungen in London, Amsterdam und Helsinki) angeschrieben und aufgefordert, einen gewissen Betrag auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Die Congress und Messe Innsbruck GmbH steht jedoch in keinerlei Geschäftsbeziehungen mit diesem Unternehmen.

Deshalb gilt: Bitte keine Zahlungen tätigen und bei Betrugsverdacht die Meldestelle für Cybercrime beim Bundesministerium für Inneres informieren unter against-cybercrime@bmi.gv.at

Hilfe erhalten Mitglieder der Tiroler Wirtschaftskammer unter der

Cyber-Crime-Hotline 0800 888 133