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Digitalisierung bei GmbH-Gründung

Das "Elektronische Notariatsform-Gründungsgesetz" ist mit 01.01.2019 in Kraft getreten - was bringt es?

Digitalisierung GmbH-Gründung
© PantherMedia/Stefan Dinse

Mit Jahresbeginn 2019 ist das „Elektronische Notariatsform-Gründungsgesetz“ in Kraft getreten. Damit setzt der Gesetzgeber einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung und Beschleunigung von GmbH-Gründungen. 

Bereits bisher konnten bei Gründung bestimmter Ein-Personen-GmbHs wichtige Schritte digital unter Verwendung der Bürgerkarte oder Handy-Signatur durchgeführt werden. Die Notariatsaktspflicht entfällt für diese GmbHs (Näheres dazu finden Sie auf WKO.at unter "Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) - Vereinfachte Gründung").

Ab 2019 wird es auch für den wesentlich größeren Bereich der sonstigen GmbH-Gründungen Erleichterungen geben. Bisher mussten die zukünftigen Gesellschafter solcher GmbHs gleichzeitig und persönlich vor einem Notar erscheinen, um bei der zwingend vorgeschriebenen Errichtung des Notariatsakts mitzuwirken.

Die Notariatsaktspflicht bleibt für diese GmbH-Gründungen zwar weiterhin bestehen, sie wird allerdings, bei Vorliegen der technischen Voraussetzungen, auch über elektronische Kommunikationsmittel erfüllbar sein. Das bedeutet, dass die künftigen Mitgesellschafter den Notar nicht mehr gemeinsam physisch aufsuchen müssen. Damit ist in vielen Fällen eine konkrete Aufwandsersparnis verbunden, da sich allfällige Anreisen erübrigen und die bisher oft umständliche Terminfindung erleichtert wird.