th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail LinkedIn Google-plus Facebook Whatsapp Flickr Youtube Instagram Pinterest Skype Vimeo Snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Warnung vor verdächtigen chinesischen Firmen

Gegenwärtig häufen sich Fälle, in denen chinesische Firmen oder Einzelpersonen österreichische Unternehmen kontaktieren und unerwartet größere Geschäftsabschlüsse in Aussicht stellen

Bei jenen chinesischen Kontakten handelt es sich oftmals um Scheinfirmen bzw. Firmen mit unlauteren Geschäftsabsichten: Sie verfügen manchmal weder über eine seriöse Geschäftsadresse in China, noch über eine gültige Registrierung in China. Die angegebenen Firmen und Personen treten oft lediglich in Form einer englischen Website sowie mit ungültigen oder unvollständigen Telefon- und Faxnummern in Erscheinung. Eine chinesische Version ihrer Website, die echte chinesische Firmen gewöhnlich führen, fehlt häufig.

Die Kontaktanbahnung mit österreichischen Firmen verläuft in aller Regel auf unseriöse Weise: Der österreichischen Firma wird ohne Umschweife ein Großauftrag mit verlockend hohem Auftragswert erteilt, wobei Preise und nähere Konditionen nicht verhandelt, sondern die Vorgaben von österreichischer Seite vorbehaltlos akzeptiert werden.

Nach Zustellung eines Verkaufs- oder Distributionsvertrages soll der Vertrag in China notariell beglaubigt werden, die Kosten dafür sollen vom Lieferanten getragen werden. In China besteht jedoch keine Pflicht zu einer solchen notariellen Beglaubigung. Manchmal wird von den österreichischen Unternehmen erwartet, Gelder für Bankgebühren, Einladungen, Gastgeschenke, Versicherungen o.Ä. auszugeben. Vor dem Hintergrund eines lukrativen Geschäfts zahlen die Unternehmen alle Gebühren im Voraus, ohne die Identität der Geschäftspartner näher zu überprüfen. Sämtliche Vorauszahlungen und Gastgeschenke behält der chinesische „Partner“ ein, um daraufhin jeden Kontakt mit dem österreichischen Unternehmen abzubrechen. Das erwartete Geschäft kommt nie zustande, eine Geltendmachung der entstandenen Kosten ist vielfach nicht möglich oder schlichtweg nicht zielführend.

Zur Liste der verdächtigen chinesischen Firmen


Wie kann man sich schützen?

Teil des umfassenden Serviceangebots der WKÖ AußenwirtschaftsCenter in China ist es, für Mitgliedsunternehmen kostenlose Firmenüberprüfungen chinesischer Unternehmen durchzuführen.

Anhand des chinesischen Firmennamens und der Kontaktdaten des chinesischen Unternehmens können die Mitarbeiter der AußenwirtschaftsCenter eine Überprüfung der ordnungsgemäßen Registrierung bei den zuständigen chinesischen Behörden durchführen. Anhand dieser Daten werden Unternehmen mit betrügerischen Absichten meist entlarvt.

Zusätzlich werden anhand des chinesischen Firmennamens auch Foren und Blogeinträge im chinesischen Web überprüft – auch hier wird man in den meisten Fällen sehr schnell fündig, sollten bereits negative Vorfälle im Zusammenhang mit der gesuchten Firma bekannt sein.

Wir empfehlen daher auch Ihnen, bei Erstkontakten mit chinesischen Unternehmen dieses kostenlose Service unserer AußenwirtschaftsCenter in Anspruch zu nehmen.