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Österreichs Bundesländer im Profil

Die Leistungsstarken, die Schwachen, die „Zahler“ und die „Profiteure“ - und was das für die Wirtschaftspolitik bedeutet

Warum liegt Niederösterreich bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit an vorletzter Stelle und beim verfügbaren Einkommen an erster Stelle im Bundesländerranking?

Warum hat Tirol den dritthöchsten Kapitalstock pro Kopf in Österreich und neben dem Burgenland die geringste Produktivität?

Warum liegen die Vorarlberger beim verfügbaren Einkommen nur im Mittelfeld haben aber die höchste Nettobelastung aller Bundesländer?

Was muss die Landes-Wirtschaftspolitik unternehmen damit Tirol sich beim Einkommensvergleich verbessert? 

Die aktuelle Studie der Wirtschaftskammer Tirol, die gemeinsam mit der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbh verfasst wurde, gibt auf Basis der Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen die Antworten auf diese Fragen.

 
  • Die Studie weist nach, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Bundeslandes nur bedingt für die Höhe des verfügbaren Einkommens entscheidend ist.
  • Die Bundesländer Niederösterreich und Burgenland profitieren massiv vom Ballungsraum Wien und „ersparen“ sich dadurch zum Teil eine eigene Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik.
  • Die hohe Industrieorientierung Vorarlbergs ist entscheidend für das hohe Markteinkommen in diesem Bundesland, allerdings wird dieses durch eine hohe Nettobelastung (Steuern abzüglich Transfers) deutlicher als in den anderen Bundesländern „gekürzt“.
  • Für Tirol bedeutet dies, dass der einzige Weg zu einem höheren verfügbaren Einkommen in einer konsequenten Industriepolitik liegt. Erklärte Zielsetzung der Landes-Wirtschaftspolitik müsste sein, vor allem in der weniger tourismusintensiven Inntalfurche, konsequent industrienahe Betriebsansiedelungen/-gründungen zu forcieren.
  • Die immer rigideren Betriebsanlagenbestimmungen (im Zusammenhang mit immer restriktiveren Umweltvorschriften) stehen dieser Entwicklung allerdings entgegen und gefährden zunehmend die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Tirols.

    Die gesamte Studie "Österreichs Bundesländer im Profil" finden Sie hier.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Tirol
Wirtschaftspolitik und Strategie
Mag. Stefan Garbislander
T 05 90 90 5-1304
E mailto:stefan.garbislander@wktirol.at