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Tiroler Wirtschaft im europäischen Vergleich

Spitzenplatz bei den Indikatoren Schüler in berufsbildenden Schulen/Lehrlinge sowie Tourismusintensität

In einer immer globalisierteren Wirtschaft steht Tirol im Standortwettbewerb insbesondere mit den anderen 276 Regionen in der Europäischen Union. Unsere aktualisierte Studie zeigt wieder die Position der Tiroler Wirtschaft im europäischen Vergleich.

Der Fokus des Vergleichs liegt dabei immer auf jenen 30 NUTS-2-Regionen mit der stärksten Wirtschaftskraft. D.h. auch die Indikatoren Lebenserwartung, Schüler in berufsbildenden Schulen/Lehrlinge, Erwerbstätigenquote, Arbeitslosenquote, Jugendarbeitslosenquote, Pendlersaldo sowie Tourismusintensität beziehen sich jeweils auf diese 30 wirtschaftsstärksten Regionen.

Einige interessante Fakten:

Tirol liegt mit einem BIP je Einwohner in Kaufkraftparitäten (KKS) in Höhe von 40.200 Euro auf Rangnummer 27. Insgesamt sind mit Tirol vier österreichische Bundesländer unter den „Top 30“: Salzburg (17), Wien (18) und Vorarlberg (24). Südtirol nimmt bei diesem Vergleich mit einem BIP je Einwohner in KKS von € 43.300 die 20. Stelle ein.

Eine absolute Spitzenposition nimmt Tirol im Ranking der stärksten Regionen bei den Indikatoren Schüler in berufsbildenden Schulen/Lehrlinge sowie Tourismusintensität ein: Mit einem Anteil von 72,8 Prozent an Schülern in berufsbildenden Schulen und Lehrlingen führt Tirol das Ranking auf Platz eins gefolgt von Vorarlberg (71,3%) und Salzburg (69,6 %) an. Hier zeigt sich die besondere Stärke des österreichischen dualen Ausbildungssystems – vor allem wenn man sich die niedere Quote der Schüler in berufsbildenden Schulen bzw. Lehrlingen in den Regionen Spaniens ansieht. Bei der Tourismusintensität (Zahl der Übernachtungen im Verhältnis zur Bevölkerung) wird im Ranking der stärksten Regionen Tirol mit einem Wert von 48,5 nur von Südtirol „geschlagen“ (Tourismusintensität von 56,8).

Bei den Bildungsindikatoren zeigt sich, dass es bei der Quote der Personen mit ausschließlich Pflicht-Schulabschluss eine breite Streuung auch innerhalb der wirtschaftsstärksten Regionen Europas gibt: So kommt Südtirol auf eine Quote von 32,2 Prozent der Personen zwischen 25 und 64 Jahre, welche ausschließlich über den Pflichtschulabschluss verfügen; in Prag sind es hingegen nur 2,4 Prozent. Tirol liegt mit 15,7 Prozent fast gleichauf mit dem Durchschnitt von 15,8 Prozent.

Interessant ist auch die breite Streuung des Auspendleranteils an der Gesamtbeschäftigung (Pendlersaldo) in den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. So liegt der Auspendleranteil in der „Noch-Mitglieds-Region“ Inner-London-East bei 53,6 Prozent, in Tirol hingegen nur bei 4,2 Prozent.

Hier finden Sie die gesamte Broschüre "Die Tiroler Wirtschaft im europäischen Vergleich".