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Altfahrzeugerichtlinie: Änderungen bei den Ausnahmen zu den Stoffverboten

Änderungen betreffen den Einsatz von Blei

Mit Richtlinie 2016/774/EU wird der Anhang II der Altfahrzeugerichtlinie (2000/53/EG – Link zum EU-Rechtsakt) geändert. Die Änderungen treten am 8. Juni 2016 in Kraft. Der Bundesgesetzgeber hat diese Änderungen in der Altfahrzeugeverordnung (BGBl. II Nr. 407/2002) bis 19. November 2016 in nationales Recht umzusetzen.  

Stoffverbote bestehen bezüglich der Verwendung von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom in Werkstoffen und Bauteilen von Fahrzeugen.  

Die Änderungen der Ausnahmen von diesen Stoffverboten beziehen sich auf Einsatzbereiche von Blei. Bei Anwendungen von Blei in Loten zur Befestigung von Wärmeverteilern an Kühlkörpern in Halbleitermodulen bzw. zur Befestigung von Verbundglas sowie Blei in bestimmten dielektrischen Keramikwerkstoffen wurde eine Ablauffrist der Ausnahme festgelegt. Zu Anwendungen bezüglich hochschmelzenden Loten und Loten von bestimmten Elektrobaugruppen sowie Blei in Einpresssteckverbindungen wurde festgestellt, dass noch keine Ersatzstoffe verfügbar sind. 

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