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Energieeffizienzgesetz: Anrechenbarkeit von Energieeffizienz-Maßnahmen

Energielieferanten sind nach dem Energieeffizienzgesetz verpflichtet, für 0,6 Prozent der im Vorjahr an inländische Endkunden gelieferten Energie anrechenbare Einsparungen vorzuweisen. Diese Einsparungen können in Form von gesetzten Energieeffizienz-Maßnahmen erreicht werden.

Das Dokument "Methoden zur richtlinienkonformen Bewertung der Zielerreichung gemäß Energieeffizienz- und Energiedienstleistungsrichtlinie 2006/32/EG - Bottom Up Methoden" definiert in Kapitel 4 auf den Seiten 23 bis 28 die Vorgaben für Energieaudits für Betriebe. Auf Basis dieses Dokuments können dann im Unternehmen gesetzte Maßnahmen bewertet und damit handelbar gemacht werden. Jedenfalls ausgeschlossen davon sind Maßnahmen, die aus der Wohnbauförderung, der Umweltförderung oder dem Programm für Thermische Sanierung (Sanierungsscheck) kogefördert werden oder wurden. Diese dürfen keinesfalls übertragen werden.

Wenn die Maßnahme auf einem anderen Förderanreiz beruht, ist für die anteilige Übertragung und das Handeln der Maßnahme die Zustimmung des jeweiligen Fördergebers erforderlich.

Zusätzlich zu den bestehenden anrechenbaren Maßnahmen, die im Methodendokument der Österreichischen Energieagentur festgelegt sind, werden zusätzliche Maßnahmen ausgearbeitet, bewertet und damit handelbar gemacht.

Die folgende Maßnahme wurde von der WKÖ verhandelt und ist bereits anrechenbar:

  • „Effizienzdiesel“ – Abgestimmte Maßnahmenbeschreibung für verpflichtete Energielieferanten im Verkehrsbereich definiert und anwendbar
    Eine weitere Maßnahme konnte mit dem „Effizienzdiesel“ für verpflichtete Energielieferanten im Verkehrsbereich definiert werden. Von der Energieagentur wurde eine Maßnahmenbeschreibung zur Additivbeimengung von Effizienzdiesel erstellt und mit Ministeriumsvertretern von BMWFW, BMASK und BMLFUW inhaltlich abgestimmt. Damit ist eine "massentaugliche" unbürokratische Effizienzmaßnahme für die verpflichteten Energielieferanten im Verkehrsbereich definiert und anwendbar, welche in die noch zu erstellende Leitlinien-Verordnung aufzunehmen ist. 

Weitere derzeit in Ausarbeitung befindliche Maßnahmen sind beispielsweise die Eigenversorgung aus erneuerbaren Quellen (z.B. Solarwärme, Photovoltaik oder Wärmepumpen im produzierenden Bereich), Autotausch (ein verbrauchsarmes Fahrzeug ersetzt eines mit höherem Verbrauch) und Spritsparen.

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