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Treibstoff für zweitaktmotorbetriebene Kettensägen und ähnliche Arbeitsmittel

Begrenzung des Benzolgehalts

Arbeitsstoffe, die mehr als 1 Prozent Benzol enthalten, sind nach Möglichkeit durch weniger gesundheitsschädliche Produkte zu ersetzen. Seit 1. Juni 2015 gilt das auch für Zweitaktgemisch für handgeführte Arbeitsmittel wie zB Motorsägen oder Motorsensen.

Allerdings enthält herkömmlicher Ottokraftstoff („Benzin“), der in Österreich zB an einer Tankstelle abgegeben wird, nicht mehr als 1 Prozent Benzol. Die Kraftstoffverordnung enthält nämlich einen entsprechenden Grenzwert. Zweitaktöle zum Beimischen enthalten durchwegs weniger als ein Prozent Benzol. Herkömmlicher Ottokraftstoff kann daher auch weiterhin zur Herstellung von Zweitaktgemisch für handgeführte Arbeitsmittel verwendet werden, da der Benzolgehalt von 1 Prozent im Gemisch nicht überschritten werden kann.

Für handgeführte Arbeitsmittel mit Zweitaktmotoren wie zB Motorsägen oder Motorsensen sind auch benzolfreie Treibstoffe („Alkylatbenzin“ bzw. „Gerätebenzin“) erhältlich. Im Sinn einer weitergehenden Vermeidung von Gesundheitsrisiken können natürlich auch solche Treibstoffe verwendet werden.

Die relevanten Bestimmungen finden Sie im § 55 Abs. 2 der Allgemeinen Arbeitnehmerschutzverordnung, im § 110 Abs. 8 des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes sowie im § 3 in Verbindung mit Anhang I und Anhang II der Kraftstoffverordnung 2012.

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