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Änderung der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser

Einsatz von technischen Bodenfiltern ermöglicht sowie Umgang mit Altlasten/Altstandorten geregelt

In der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser werden die Kriterien zum Schutz des Grundwassers vor Verschmutzung sowie die zu erreichenden Zielzustände im Hinblick auf den guten chemischen Zustand festgelegt. Sie betrifft Betriebe, die Auswirkungen auf den chemischen Zustand des Grundwassers hervorrufen und dazu eine wasserrechtliche Bewilligung benötigen.

Mit der aktuellen Novelle durch BGBl. II Nr. 248/2019 erfolgt die nationale Umsetzung der Richtlinie 2014/80/EU sowie weitere Präzisierungen und Anpassungen.

Wesentliche Änderungen

  • Anpassung der Definition „direkte Einbringen von Schadstoffen in das Grundwasser“ durch Klarstellung des Begriffs „Bodenpassage“; Dadurch wird die Bewilligungspflicht für die Einbringung von bestimmten Schadstoffen in das Grundwasser mit technischen Bodenfiltern ermöglicht.
  • Umgang mit Kontaminationen von Altstandorten und Altablagerungen in Bezug auf das Grundwasser.
  • Regelungen für die Bestimmung von Hintergrundbelastungen mit den Anpassungen aus der Richtlinie 2014/80/EU (Schwellenwerte).
  • Anpassung des Rahmens für Regionalprogramme zur Verbesserung des Grundwassers – betrifft im Wesentlichen landwirtschaftliche Maßnahmen mit dem Ziel der Reduktion von Nitrat und Pestiziden im Grundwasser.

Die Änderungen in der QZVO Chemie Grundwasser wurden am 21. August 2019 kundgemacht. Diese treten mit 22. August 2019 in Kraft.

Stand: