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Arbeitnehmerschutz: Anpassung von Grenzwerten chemischer Arbeitsstoffe, Vibrationen und optischer Strahlung bei verlängerten Arbeitszeiten

Infos zum Erlass des BMASGK 

Das BMASGK hat einen Erlass (BMASGK-461.308/0002-VII/A/4/2019) zum Thema Anpassung von Grenzwerten bezüglich geänderte Arbeitszeiten veröffentlicht. Die Vorgaben bzgl. Beurteilungszeitraum von 8 Stunden für die Exposition wird durch geänderte Arbeitszeitmodelle in einigen Fällen (zB Schicht- und Wechseldienst, Überstunden) überschritten. 

Um den Arbeitnehmerschutzvorschriften Rechnung zu tragen, muss der Schutz der Arbeitnehmer auch bei den geänderten Expositionsszenarien gewährleistet werden. Der Erlass erläutert das Vorgehen zur Anpassung von Grenzwerten chemischer Arbeitsstoffe, von Vibrationen und optischer Strahlung bei verlängerten Arbeitszeiten. 

Formeln und Beispiele sind für den Tagesmittelwert gemäß GWV 2018 heranzuziehen.

Bei Lärm sind die Formeln gemäß Anhang A VOLV und bei Vibrationen gemäß Anhang B VOLV zu verwenden.

Behandelt werden auch die daraus resultierenden Konsequenzen für Untersuchungen gemäß VGÜ. Der Grenzwert der VOPST ist für längere Expositionszeiten mittels Korrekturfaktor zu berechnen. Bei maximal zulässiger Expositionsdauer (idR kürzer als 8 Stunden) ändert sich durch Verlängerung der Arbeitszeit nichts.

Die Grenzwerte für elektromagnetische Felder (VEMF) dürfen in keinem Zeitintervall überschritten werden. Das Minimierungsgebot des § 45 Abs. 3 und 4 ASchG bleibt unberührt und ist stets zu befolgen.