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Sicherstellen der Trinkwasserhygiene vor dem Wiedereröffnen nach Corona

Unregelmäßige Benützung schafft Handelsbedarf

Viele Betriebe mussten aufgrund der Corona-Krise ihre Tätigkeit einstellen. Es kann daher der Fall eintreten, dass Wasserauslässe nicht regelmäßig benützt wurden. Regelmäßige Wasserentnahme ist aber für die Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene wichtig.

Betroffen davon ist grundsätzlich jeder Betrieb, der aus der Wasserleitung Trinkwasser für Kunden und Mitarbeiter entnimmt oder der das Wasser für die Ausübung der gewerblichen Tätigkeit einsetzt wie beispielsweise Beherbergungsbetriebe, die Gastronomie, Lebensmittelgewerbe und –industrie, Friseure, Fußpfleger und Masseure, Gesundheitsberufe, persönliche Dienstleister, der Lebensmittelhandel, Markt-, Straßen- und Wanderhandel etc.

Bei Objekten, in denen Wasserauslässe regelmäßig benützt werden, sind keine zusätzlichen Maßnahmen bezüglich Trinkwasserhygiene erforderlich. 

Wurden Wasserauslässe jedoch nicht regelmäßig benutzt oder wurde der Betrieb über einen Zeitraum von mehr als sieben Tagen vollständig eingestellt, ist vor der Eröffnung des Betriebs unbedingt Folgendes zu beachten:

  • Bei Wiederinbetriebnahme sind Kaltwasser- und Warmwasser-Entnahmestellen für fünf Minuten vollständig zu öffnen.
  • Kalt- und Warmwasserarmaturen sind voll aufzudrehen. Bei Mischwasserarmaturen ist der Bedienhebel in Mittelstellung zu bringen und vollständig zu öffnen.
  • Duschanlagen nicht vergessen!

Während des Normalbetriebes haben Hotels in den meisten Fällen zwar ein System, bei dem leerstehende Zimmer in einem festgelegten Rhythmus gespült werden. Es ist zu prüfen, ob dies auch während der Schließzeit erfolgt ist. Vor dem Wiedereröffnen wären jedenfalls die Leitungen entsprechend zu spülen bzw. eventuell sollte dies auch unter entsprechend erhöhten Temperaturen erfolgen.

Die beschriebenen Maßnahmen haben nicht nur positive Auswirkungen auf die Trinkwasserhygiene, sondern dienen auch im Besonderen im Bereich der Duschen der Legionellenprävention. Auch auf die Aspekte des ArbeitnehmerInnenschutzes ist hinzuweisen.