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Experten-Tipps zu Zahlungsschwierigkeiten & Insolvenzverfahren

Zahlungsunfähig - was tun?

Im Falle folgender Situation: Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Situation ist ernst, der Betrieb kann den laufenden Zahlungsverpflichtungen kaum bis gar nicht mehr nachkommen. 

Die Top 10 Experten-Tipps

1

Handeln Sie rasch – verschaffen Sie sich Klarheit über die wirtschaftliche Situation unter Beiziehung einer professionellen Begleitung.

2

Bewahren Sie Ruhe und setzen Sie Maßnahmen zur Bewältigung des Stresses, der durch die neue, unangenehme Situation auf Sie zukommt.

3

Schaffen Sie sich Klarheit über Ihre Gesamt-Schuldensituation. Machen Sie eine Übersicht: -Bei wem? Wie hoch? Seit wann? Welche Vereinbarung? 

Stellen Sie die zu erwartenden Ein- bzw. Auszahlungen in einem Liquiditätsplan übersichtlich zusammen.

4

Steuern Sie die Außenkommunikation. Vermeiden Sie ein Aufkommen von Gerüchten und Falschinformationen durch eine gezielte Kommunikation an Mitarbeiter und Kunden.

5

Reichen die Mittel, um einen außergerichtlichen Ausgleich mit den Gläubigern anzustreben? Machen Sie sich mit den Details dieses Ablaufes vertraut. 

6

Prüfen Sie, ob aufgrund der Vermögenssituation und der Gläubigerstruktur ein gerichtliches Sanierungsverfahren beantragt werden kann. Kann eine Quote von mindestens 30 % angeboten werden, versuchen Sie ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung zu erreichen.

7

Sind die betrieblichen Mittel bzw. das verkaufbare Vermögen zu gering um fällige Zahlungen zu tätigen, muss ein Insolvenzantrag gestellt werden. Überprüfen Sie, ob nicht bereits von dritter Seite Exekutionen beim Bezirksgericht eingetragen wurden. 

8

Überprüfen Sie, welche Durchgriffsrechte von Schulden auf Ihr Privatvermögen vorliegen.

9

Gibt es eventuell sinnvolle Handlungen, die rechtskonform noch vor der Einbringung eines Insolvenzantrags gesetzt werden können? 

10

Sichern Sie sich die Wahrung Ihrer Interessen durch Beiziehung einer rechtsfreundlichen Beratung auf Augenhöhe.

Beachten Sie, dass der Masseverwalter nicht Ihre Interessen, sondern die Interessen der Gläubiger vertritt.

Stand: