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Soforthilfe

Kurzfristig wirkende Maßnahmen gegen akuten Fachkräftemangel

In dieser Schnellnavigation finden Sie leicht umsetzbare Ideen, die unmittelbar helfen, den Fachkräftemangel in Ihrem Betrieb zu lindern.

  • Online-Jobbörsen 
    • Der eJob-Room des AMS ist die größte Jobbörse Österreichs und steht den Unternehmen kostenlos zur Verfügung. Registrieren Sie Ihr Unternehmen und finden Sie geeignete Bewerberinnen und Bewerber. Sie können auch Anforderungsprofile für Lehrstellen sowie Persönlichkeits- und Interessenprofile für Bewerberinnen und Bewerber anlegen. 
    • Lehrstellenbörse der WKÖ und AMS: Machen Sie Jugendliche auf Ihren Betrieb aufmerksam – auf der gemeinsamen Lehrstellenbörse der Wirtschaftskammern Österreichs und des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich.
    • Hier finden Sie Links zu weiteren Lehrstellenbörsen.
       
  • Überregionale Rekrutierung 
    Sollten Sie in Ihrer Region keine geeigneten Fachkräfte finden, gibt es eventuell in einer anderen Region genau die Fachkraft, die Sie brauchen. Halten Sie auch über Ihre Bundeslandgrenzen hinaus Ausschau nach Fachkräften. Auch das AMS vermittelt überregional. 

  • Europaweite Rekrutierung
    Über die Jobplattform EURES, dem europaweiten Job-Netzwerk, können Sie nach passenden Bewerberinnen und Bewerbern aus dem EU-/EWR-Raum suchen. Das AMS unterstützt Sie dabei. Kontaktieren Sie für mehr Informationen die EURES-Beraterinnen und Berater in Ihrem Bundesland.

  • Maßnahmen des AMS:
    (Nehmen Sie im Vorfeld bitte unbedingt Kontakt mit Ihrer regionalen Geschäftsstelle auf)
    • Eingliederungsbeihilfe: Das AMS bezahlt Unternehmen einen Lohnkostenzuschuss, wenn sie bestimmte am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen einstellen. 
    • Die Entfernungsbeihilfe kommt für Arbeitslose, Arbeitsuchende und Lehrstellensuchende in Betracht, die auf keinen näher gelegenen zumutbaren Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz vermittelt werden können und bereit sind, eine entferntere Arbeits- bzw. Ausbildungsstelle anzunehmen. 
    • Arbeitstrainings/-erprobung: Unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht das AMS arbeitslosen Personen, durch praktische Betätigung im Betrieb ihre Fähigkeiten im Rahmen einer Arbeitserprobung bzw. eines Arbeitstrainings unter Beweis zu stellen. 
    • Im Rahmen der Qualifizierungsförderung für Beschäftigte fördert das AMS unter bestimmten Voraussetzungen die Weiterbildungskosten von beschäftigten Frauen, gering qualifizierten und älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, um diese stärker in betriebliche Weiterbildungsaktivitäten einzubeziehen. Es werden unter anderem auch die Kosten für die Vermittlung von Basiskompetenzen wie Deutschkurse für Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss gefördert.
    • Durch die Vorstellungsbeihilfe unterstützt das AMS Arbeits- bzw. Lehrstellensuchende durch einen teilweisen Ersatz der Kosten, die im Rahmen von überregionalen Vorstellungsterminen für Fahrten bzw. für Unterkunft und Verpflegung anfallen.
    • Das AMS fördert die Einstellung von Ersatzkräften während der Elternteilzeitkarenz durch einen Zuschuss zu den Lohnkosten und externen Qualifizierungskosten 
    • Der Kombilohn ist eine Beihilfe für Beschäftigte, mit der unter anderem Personen über 45 Jahre, Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen, arbeitslose Personen die eine entferntere Arbeitsstelle annehmen, etc. gefördert werden.

  • Rekrutierung von Personen im Ruhestand
    Besonders wenn Sie rasch Positionen für eine Projektmitarbeit besetzen wollen, lohnt es sich, ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits in Pension sind, in Betracht zu ziehen.  Sie könnten auch über den ASEP Austrian Senior Experts Pool ehemalige Führungskräfte für Ihre Projekte gewinnen. 

  • Wiedereingliederung 
    Durch dieses freiwillige Modell können Ihre Fachkräfte stufenweise nach einem längeren Krankenstand nachhaltig wieder in das Unternehmen eingegliedert werden. Dazu werden über einen gewissen Zeitraum eine reduzierte Arbeitszeit vereinbart – der Betrieb zahlt nur das aliquote Entgelt.

  • Arbeitszeiten flexibel gestalten

    Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten für flexibleres Arbeiten. Besonders kurzfristig umzusetzen sind Gleitzeitmodelle – sie bedürfen keiner kollektivvertraglichen Zulassung und kommen vor allem Personen mit Betreuungspflichten entgegen. Auch mit Teilzeit oder Teleworking können Sie Ihren Beschäftigten entgegenkommen.

     
  • Karenz: Vorbereitung und Rückkehr

    Es hilft beiden Seiten, Fragen in Hinblick auf die bevorstehende Karenz frühzeitig zu klären. Besonders Sie als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin können dann in Ruhe planen, ob bzw wann nach Ersatz gesucht werden muss. Halten Sie mit Müttern bzw Vätern in Karenz Kontakt. 


  • Kinderbetreuung 

    Wer keine ausreichende und qualifizierte Kinderbetreuung zur Verfügung hat, kann im Job nicht zur Verfügung stehen. Sie können (werdende) Eltern über bestehende Angebote informieren und so unterstützen:

Fachkräftesicherung wird idealerweise als eine umfassende Unternehmensstrategie gedacht. Vor allem geht es dabei um eine nachhaltige Personalplanung in Ihrem Unternehmen, daher sollten neben kurzfristigen, auch mittel- bis langfristige Maßnahmen in den 5 Handlungsfeldern ergriffen werden: