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Up-sizing-down-sizing: Unternehmensführung und Controlling für Geschäftsmodelle

Kapazitäten flexibilisieren

Die Situation

Von Hundert auf null und zurück. Viele Betriebe musste Ihre Kapazitäten massiv reduzieren oder völlig stilllegen um sie nach dem Ende des Lockdowns rasch wieder hochzufahren – eine organisatorische Herausforderung, die es für längere Zeit zu erlernen gilt.

Die Top 10 Experten-Tipps 

1 Aufstellung und Analyse der Ressourcen – Verschaffen Sie sich einen Überblick, welche Ressourcen (Material, Waren, Maschinen, Räumlichkeiten, Personal) Sie im Normalbetrieb für die Leistungserbringung benötigen. Welche Kosten sind damit verbunden? 
2

Nachfrage für die nächsten Monate einschätzen: Machen Sie eine Aufstellung mit welchen Umsätzen Sie in den nächsten Monaten rechnen können. Und analysieren Sie:

Mit welchen Produkten/Leistungen erwirtschaften Sie Profit? Wer sind die wichtigen Kunden? Wie kurzfristig bestellen Kunden? Gibt es längerfristige Abnahmeverträge? Welche Vertriebskanäle wählen die Kunden?

3

 

Finden Sie heraus, mit welchen Angeboten Sie jetzt punkten können. Was ist Ihr Kerngeschäft? Welches Bedürfnis wird befriedigt? Welche Ihrer Kernkompetenzen sind gefragt!

4

 

Erstellen Sie einen Plan, welche Kapazitäten wann voraussichtlich notwendig sind.

Überlegen Sie, wie der Betrieb umorganisiert werden muss. Orientieren Sie sich dabei an Ihren möglichen Szenarien und überlegen Sie, wie sich diese auf die Ressourcen auswirken.

5 Ist die Versorgung mit Waren und Material gesichert? Haben Sie jederzeit Zugriff zu Waren und Material? Sind Sie kurzfristig in der Lage zu liefern? Sind Sie von Lieferengpässen betroffen?
6

Behalten Sie die Kosten für Raumkapazitäten im Auge! Reduzieren Sie die Geschäftsfläche (z.B. temporäre Stilllegung einzelner Stockwerke in Hotelbetrieben), ohne den Grundcharakter des Betriebes zu gefährden! 

7

Bündeln Sie die zeitliche Auslastung ihres Betriebes – versuchen Sie, das Geschäft auf Kernzeiten zu konzentrieren und verzichten Sie auf Randzeiten mit mangelnder Kapazitätsauslastung, um „Leerkosten“ zu sparen! 

8

Überprüfen Sie, in welchen Bereichen Vollzeit-Mitarbeiter durch Teilzeit-Mitarbeiter ersetzt werden können. Sehen Sie bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen eine entsprechende Flexibilisierung vor (befristete Verträge, Anpassung des Beschäftigungsvolumens etc.).

9

Outsourcing erlaubt eine flexiblere Anpassung einzelner Leistungsbereiche an die geforderte Kapazitätsauslastung! Erstellen Sie ein Konzept, welche Bereiche bei Bedarf outgesourct werden können und welche organisatorischen Maßnahmen dazu notwendig sind. 

10

Erstellen Sie eine Rückkehr-Strategie, um bei steigender Nachfrage rasch das gewünschte Kapazitätsvolumen zu erreichen (up-sizing)!

  • KMU-Stresstest: Onlinetool zur Prüfung von Liquidität und Krisenfestigkeit. In wenigen Minuten testen Sie verschiedenen Szenarien und sehen, wie sich ein Umsatzeinbruch auf ihre Liquidität (Cash Flow) auswirkt. 
  • Zahlen im Griff.xls: einfaches Tool für Unternehmer*innen, die schon auf eigene Zahlen zurückgreifen können. Das Ergebnis ist eine umfassende Kosten- und Erfolgsprognose samt Vorberechnung der zu erwartenden Einkommensteuer. Schließlich ermöglicht das Tool die Berechnung des Mindestumsatzes und Darstellung verschiedener Szenarien im Bereich Umsatz, Kosten und Gewinn. 
  • Plan4You: Planungssoftware zur Erstellung von Businessplänen und –szenarien, die durch die Erfassung von Umsätzen und Kosten bzw. Abschreibungen automatisch Gesamtumsatz, Abschreibungen und Buchwerte, Personalaufwand sowie die Liquidität berechnet. Plan-Bilanz und Plan-GuV bzw. eine Ergebnisübersicht und ein professionell aufbereitetes Kurzkonzept bieten einen übersichtlichen Blick auf die Zahlen.
  • i2b: Die Businessplaninitiative „ideas to business“ unterstützt beim Verfassen des Businessplans mit Businessplan-Vorlagen, Arbeitsunterlagen, hilfreichen Tools und wertvollem Experten-Feedback.  

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