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Achtung vor falschen "Rechnungen" von Geschäftspartnern

11.3.2019: Auch gefälschte Zahlungsanweisungen von "Vorgesetzten" kursieren verstärkt

Grundsätzlich ist immer mehr anzuraten, alle Rechnungen vor allem mit ausländischen Konto (also IBAN ungleich AT) genau zu überprüfen, weil die Betrugsversuchen im unternehmerische Bereich immer dreister werden.

Dem Schutzverband sind zuletzt mehrere Fälle gemeldet worden, wo österreichische Unternehmer eine Rechnung scheinbar von einem Geschäftspartner mit dessen Kontaktdaten erhalten haben, welche aber nach Rücksprache gar nichts mit ihm zu tun hat. Vielmehr wurde einfach ein Rechnungsinhalt erfunden und dieses Schreiben unter falschem Namen verschickt. Echt ist dabei nur das in der Regel ausländische Konto, worüber das Geld an die Betrüger gelangen soll. Hier sind bereits Strafanzeigen im Laufen, wobei bereits bezahlte Beträge schwer wieder zurück zu bekommen sind.

Zunehmend gemeldet werden auch die sogenannten "Fake President"-Angebote. Hier gibt sich jemand telefonisch oder mit einem gefälschten Mail als Vorgesetzter aus und fordert Mitarbeiter eines Unternehmens zur Zahlung auf ein ausländisches Konto auf. Selbst wenn daher die Mail scheinbar vom eigenen Chef kommt, sollte man diese bei einer "schnellen" Überweisungsanordnung jedenfalls kontrollieren bzw. noch einmal intern bestätigen lassen.

Sie können solche Betrugsversuche als Empfänger der Nachricht entweder direkt bei der nächsten Polizeiinspektion zur Anzeige bringen oder der Meldestelle Cybercrime bei der Polizei übermitteln, welche dazu vielleicht mehr sagen oder über das Originalmail die Absender ausforschen kann. 

Meldestelle Cybercrime

Die Bekämpfung von Internetkriminalität ist ein Schwerpunkt der kriminalpolizeilichen Arbeit. Wenn Sie einen Verdacht auf Internetbetrug haben, wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:

Bundesministerium für Inneres, Bundeskriminalamt, Meldestelle Cybercrime
Josef-Holaubek-Platz 1, 1090 Wien
E-Mail: against-cybercrime@bmi.gv.at

Für weitere Fragen zu dubiosen Rechnungen oder sonstigen Zahlungsaufforderungen können Sie sich an Ihre Kammer oder auch direkt an den Schutzverband unter office@schutzverband.at wenden.

Quelle: www.schutzverband.at