th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Informationen zum Corona-Kurzarbeitsmodell

Infos für Vorarlberger Unternehmen

Um möglichst viele Unternehmen und Arbeitsplätze abzusichern, hat sich die Wirtschaftskammer Vorarlberg für weitere Erleichterungen beim Corona-Kurzarbeitsmodell eingesetzt. Auch die Abwicklung für die Betriebe soll so einfach und effektiv wie möglich sein.

Kurzarbeitsmodell
© WKV

Folgende Schritte sind im Verfahren zu Kurzarbeit notwendig: 

1. Schritt:

Informationen einholen bei AMS, WKO oder Gewerkschaft

2. Schritt:

Vom Arbeitgeber und dem Betriebsrat ist die „Sozialpartnervereinbarung – Betriebsvereinbarung“ zu unterzeichnen (bei Fehlen eines Betriebsrates ist vom Arbeitgeber und allen betroffenen ArbeitnehmerInnen die „Sozialpartnervereinbarung – Einzelvereinbarung“) zu unterzeichnen.


3. Schritt:

Der Arbeitgeber übermittelt die unterfertigte Sozialpartnervereinbarung gemeinsam mit dem AMS-Antragsformular (Corona) an das AMS Vorarlberg (via eAMS, E-Mail). 

Die Zustimmung der innerbetrieblichen Partner (Betriebsrat oder einzelne ArbeitnehmerInnen) ist nachzuweisen (Unterschrift auf Vertragsdokument oder anders).

Das AMS legt unverzüglich einen Förderfall an. Täglich wird eine Liste mit neu angelegten Förderfällen erstellt und an den ÖGB per Mail übermittelt. 

Der ÖGB teilt die Förderfälle den zuständigen Fachgewerkschaften zu. Binnen 48 Stunden haben die Fachgewerkschaften den Landesgeschäftsstellen des AMS ihre Einwände bekannt zu geben oder fordern nähere Unterlagen an.  

4. Schritt:

Das AMS kann daher nach Ablauf des 3. Tages nach Anlegen des Förderfalles davon ausgehen, dass der Förderfall von der Gewerkschaft genehmigt ist, sofern kein Einwand erhoben wurde oder keine Unterlagen angefordert wurden.

 

5. Schritt:

Das AMS bewilligt die Kurzarbeitsbeihilfe, wenn alle sonstigen Voraussetzungen vorliegen oder erteilt die notwenigen Verbesserungsaufträge an die Betriebe.

 

6. Schritt:

Im Falle eines Einwands der Fachgewerkschaft lehnt das AMS den Abtrag ab (mangels Zustimmung). Der Arbeitgeber kann sich an die Wirtschaftskammer oder an das AMS wenden.

Im Fall der Anforderung von Unterlagen stoppt das AMS das Bewilligungsverfahren bis zur Übermittlung der Unterlagen an die Gewerkschaft und für eine angemessene Zeit darüber hinaus. Ist diese Zeit abgelaufen, wird das Begehren abgelehnt und der Arbeitgeber ersucht, sich mit der Gewerkschaft wegen der Zustimmung ins Einvernehmen zu setzen.